Eine gute Tat am Pfandautomaten

Alte Pfandflaschen und -dosen loswerden und sich gleichzeitig sozial engagieren: Schon seit 2018 unterstützt Rewe in Teltow die Arbeit der MädchenZukunftsWerkstatt. „Bis Ende 2019 sind stolze 3.000 Euro zusammengekommen“, berichtet Marktinhaber Christian Krüger. „Den Endbetrag haben wir aufgerundet, um auch unseren Beitrag zu leisten.“

Das Prinzip ist einfach: Kunden lösen ihre Pfandbons nicht an der Kasse ein, sondern werfen sie in eine Spendenbox direkt neben dem Automaten. „Das größte Dankeschön geht daher an unsere Kunden“, ergänzt Nils Mewes, Leiter der Rewe-Filiale in der Mahlower Straße.

„Die Spende für die Mädchen*ZukunftsWerkstatt ist hochwillkommen“, freut sich Sozialpädagogin Janke Rehse. Man arbeite sehr gut mit Stadt und Landkreis zusammen, sei aber auf Drittmittel angewiesen. „Ausflüge, Material, Inneneinrichtung – das alles kostet Geld“, so Rehse. Besonders durch Spenden seien kleinere Aktivitäten einfacher finanzierbar.

In der MädchenZukunftsWerkstatt, einer Einrichtung des Humanistischen Verbands Deutschlands, finden Mädchen ab etwa 10 Jahren einen Treffpunkt, um gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen, an Projekten zu arbeiten oder sich über gesellschaftlich relevante Themen auszutauschen. „Für Anfang Juli planen wir eine Mädchen-Fahrradtour“, berichtet Rehse weiter. „Diesen und andere Ausflüge können wir nun dank der Spende besser planen.“

Auch 2020 wird die Pfand-Spendenaktion fortgesetzt: „Unsere Kunden können mit der Teltower MädchenZukunftsWerkstatt weiterhin ein Projekt direkt aus unserem Ort unterstützen. Dabei haben sie die Garantie, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird“, blickt Filialinhaber Krüger optimistisch ins neue Jahr.