Digitalisierung von Schulen: Landesgeld für zusätzliche Geräte

Die Corona-Pandemie zwingt das Bildungssystem und Schulen zum Umdenken: Der digitale Unterricht wird immer wichtiger. Nun können sich Brandenburgs Schulen über weiteres Geld für die nötige Ausstattung freuen.

Alle 916 Schulen in Brandenburg erhalten zusätzliches Geld zur Beschaffung weiterer digitaler Endgeräte. „Mit diesen Geräten soll der digitale Unterricht von zu Hause unterstützt werden, der pandemiebedingt nötig ist“, so der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Nuthetal, Sebastian Rüter.

Die Bundesebene hat mit dem Digitalpakt viel Geld für die Digitalisierung der Schule zur Verfügung gestellt. Mit den Landesmitteln von 23 Millionen Euro wird der Aufbau der digitalen Infrastruktur der Schulen zusätzlich unterstützt. Die Fördersumme richtet sich nach der Größe der Schule. Die Schulträger erhalten einen Festbetrag von 12.000 Euro für jede Schule, der sich je 200 Schülerinnen und Schüler um den gleichen Betrag erhöht. Der Fördersatz beträgt bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben, der Eigenanteil mindestens zehn Prozent. Die Schulträger müssen die Mittel bis 26. Februar 2021 gegenüber dem Bildungsministerium beantragen. Den Zuwendungsbescheid erhalten sie spätestens am 17. März 2021.

„Ich freue mich über die zusätzlichen Möglichkeiten, die sich durch diese Geräte ergeben. Durch die Anschaffung von Klassensätzen oder Tabletkoffern können digitale Lern- und Lehrmethoden als Klasse angewendet werden. Damit machen wir Schulklassen unabhängig vom Computerkabinett. Aber vor allem ermöglichen wir den Schulen die Durchführung von digitalem Unterricht von zu Hause aus“, so der Landtagsabgeordnete Sebastian Rüter. Auch wenn Schulen wieder öffnen können, werden Quarantänemaßnahmen für Schulklassen weiterhin nötig bleiben. Dann helfen diese Endgeräte den Schülerinnen und Schüler dabei, beieinander und in Kontakt zu bleiben.

Förderung der Digitalisierung von Schulen in der Region – eine Übersicht.

Während kleinere Schulen wie die Grundschule Saarmund oder die Grundschule „Am Röthepfuhl“ in Ruhlsdorf 12.000 Euro erhalten, stehen für die Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow mit ihren 669 Schülerinnen und Schülern sogar 48.000 Euro zur Verfügung. 24.000 Euro erhalten die Steinweg-Schule, die Eigenherd-Schule und die Grundschule Auf dem Seeberg in Kleinmachnow, die Grundschule „Otto Nagel“ in Nuthetal und die Lindenhof-Grundschule in Stahnsdorf. Für die Grundschule „Heinrich Zille“ und die Anne-Frank-Grundschule können die Träger jeweils 36.000 Euro beantragen. PM

Symbolbild Artikel: Pixabay.com Grafik Fördermittel: Sebastian Rüter