Teltow – Verletzte nach Auseinandersetzung vor Wohnheim
Der Sicherheitsdienst einer Gemeinschaftsunterkunft forderte am Mittwochabend über den Notruf die Polizei zur Unterstützung in die Potsdamer Straße an. Grund war ein handgreiflicher Streit zwischen drei Bewohnern im Außenbereich der Einrichtung.
Erste Einsatzkräfte trafen schon wenige Minuten später ein, beruhigten die Situation und durchsuchten das Gebäude vorsorglich nach weiteren Beteiligten. Ersten Erkenntnissen zur Folge schlugen drei Männer im Alter von 27, 29 und 39 Jahren nach einem anfänglichen Wortgefecht gegenseitig aufeinander ein. Als der 29-Jährige im Verlauf mit einem Reizstoff sprühte, griff der 39-Jährige daraufhin zu einer Stichwaffe und verletzte den 29-Jährigen – nicht lebensbedrohlich – am Oberkörper. Rettungskräfte brachten ihn daraufhin in ein Krankenhaus.
Die beiden anderen konnten durch den Rettungsdienst wegen Gesichtsverletzungen bzw. Atemwegsreizungen durch das Reizgas ambulant behandelt werden. Polizisten stellten die Stichwaffe sowie das Reizgas sicher und veranlassten die Sicherung vorhandener Videodaten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und weiteren gegenseitig begangenen Körperverletzungsdelikten übernommen. Die genauen Hintergründe des Streits derzeit noch unklar und Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.
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