Stadtblatt-online.de

Ab 2026 doppeltes Zugangebot in Teltow

Die DB Regio Nordost hat die Ausschreibung für das Regionalbahnnetz Nord-Süd gewonnen. Für den Teltower Regionalbahnhof bedeutet das ab 2026 zweimal stündlich: „Einsteigen, bitte!“

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gibt in seiner Pressemitteilung vom 20. September 2022 Fortschritte im Vergabeverfahren Netz Nord-Süd bekannt. Demnach wurde der Zuschlag wurde an die DB Regio Nordost erteilt. Mit dem Fahrplanwechsel 2026 erwarten die Fahrgäste neue und modernisierte Fahrzeuge sowie eine Ausweitung des Angebots. Auf der sogenannten Anhalter Bahn (Berlin – Ludwigsfelde – Luckenwalde – Jüterbog – Lutherstadt Wittenberg/ Falkenberg (Elster) fahren weiterhin gemeinsam die Linien RE3, RE4 und künftig auch die Linie RE5. Zur besseren Anbindung der Stationen zwischen Berlin und Ludwigsfelde werde neu die Linie RE5 nach Ludwigsfelde verlängert und dort künftig mit zwei Linien pro Stunde (RE3 und RE5) ein zusätzliches Angebot geschaffen.

Allerdings geht dies auf Kosten der Regionalbahnlinie RE4: Dieser wird ab Jüterbog beschleunigt und wird somit nur noch in Luckenwalde, Ludwigsfelde, Berlin-Lichterfelde Ost und Berlin-Südkreuz. Für Stationen, die weiter von Berlin entfernt liegen, bedeutet dies Fahrzeitverkürzungen. Allerdings wird der RE4 im Gegenzug nicht in Teltow und Großbeeren halten, sondern nur die Linien RE3 und RE5 jeweils ein Mal in der Stunde.

Sebastian Rüter, Sprecher für Öffentliche Mobilität der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg und direkt gewählter Abgeordneter für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Nuthetal erklärt dazu: „Ich freue mich, dass ab 2026 sowohl der RE3 als auch der RE5 am Bahnhof Teltow halten. Das ist eine Verdopplung des Zugangebotes und ein wichtiges Signal an die Pendlerinnen und Pendler im Süden Berlins. Der Abgeordnete äußert weiter: „Wir haben uns lange dafür eingesetzt, diese Angebotsverbesserung in die Ausschreibung aufzunehmen. Mit der Erteilung des Zuschlages ist nun klar, dass Teltow doppelt so häufig wie bisher an den Regionalverkehr angebunden ist. Auch wenn die Änderung erst 2026 greift, freue ich mich, dass sich mein Engagement für eine Verbesserung auszahlt. Ein langer Atem lohnt sich!“ PM/ph

Bild: Redaktion