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Neues Bundesamt in Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel wird Standort des neuen Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten. Das neue Bundesamt soll vielfältige Verwaltungsaufgaben mit Auslandsbezug übernehmen und die Arbeit des Auswärtigen Amts und seiner rund 230 Auslandsvertretungen unterstützen. Das Bundesamt soll ab Anfang 2021 schrittweise zu einer zentralen Serviceeinrichtung für Außenpolitik aufwachsen. Es soll nach einer Aufbauphase mindestens 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Auslands- und Fremdsprachenkompetenz in Brandenburg an der Havel beschäftigen, darunter in den Bereichen Fördermittelmanagement oder Visumbearbeitung.

Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Das ist eine hervorragende Nachricht für Brandenburg an der Havel und das ganze Land. Der Bund hält damit sein Versprechen, Behörden in den ostdeutschen Ländern und Regionen anzusiedeln und sie damit zu stärken. Es ist ein Beitrag dazu, dass der Staat – ob nun Bund oder Land Brandenburg – auch in ländlicheren Regionen klar Flagge zeigt. Die Stadt Brandenburg an der Havel und ihr Umland haben eine hohe Lebensqualität. Dazu gehört auch der Hochschulstandort. Arbeit, Wohnen und Freizeit mit Wassernähe und wunderbarer Natur kommen hier optimal zusammen. Auch die Stadt Eberswalde hatte ein sehr gutes Bewerbungsdossier abgegeben – aber es kann nur einen Sieger geben. Ich freue mich über die Zusage des Bundes, dass Dossiers, die nicht zum Zuge kamen, an die im Bundesinnenministerium angesiedelte Clearingstelle für die Dezentralisierungsstrategie des Bundes weitergeleitet werden. Daraus können sich neue Chancen auch für Eberswalde ergeben.“

Mit Beginn des Jahres 2021 startet die Aufbauphase, die zu einer zentralen Serviceeinrichtung mit mindestens 200 in Brandenburg an der Havel tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Auslands- und Fremdsprachenkompetenz aufwachsen soll. Als Standort kommen Objekte in Bahnhofsnähe in Betracht, ebenso ist ein Neubau angedacht.

Foto: Brandenburg

Quelle: Presseamt Land Brandenburg/ Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann