Berlin Science Week: Führender KI-Forscher diskutiert über Vertrauen und Verantwortung
Yoshua Bengio kommt zur Berlin Science Week: Einer der prägendsten Köpfe der künstlichen Intelligenz diskutiert über Vertrauen und Verantwortung. Der Turing-Preisträger spricht am 6. November bei der Eröffnungsveranstaltung des Festivalzentrums der Berlin Science Week im Haus der Kulturen der Welt (HKW) über Vertrauen in künstliche Intelligenz. Wenige Wochen, nachdem seine Organisation LawZero mit Förderung aus Kanada und Deutschland ein Büro in Berlin angekündigt hat.
Die Eröffnungsveranstaltung findet am Freitag, 6. November 2026, von 13 bis 14.30 Uhr im Miriam Makeba Auditorium des HKW statt. Neben Yoshua Bengio sind unter anderem Sibylle Anderl, Autorin und Co-Ressortleiterin Wissen bei der ZEIT, Irina Nalis, Transformationspsychologin, sowie Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Intendant und Chefkurator des HKW angekündigt.
Internationale Spitzenforschung in Berlin: Yoshua Bengio, Pionier des Deep Learning und Mitpreisträger des A. M. Turing Award 2018, ist einer der profiliertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Seine gemeinnützige Organisation LawZero baut ein Büro in Berlin auf.
Eine Debatte von höchster gesellschaftlicher Relevanz: Bei der Eröffnung des Festivalzentrums geht es um Vertrauen in Wissenschaft, Verantwortung in der KI-Entwicklung und die Frage, wie Forschung und Gesellschaft miteinander in Verbindung bleiben.
Wissenschaft im Gespräch: Gemeinsam mit Stimmen aus Wissenschaft, Journalismus und Kultur diskutiert Bengio, wie Wissenschaft gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
Berlin als Bühne für globale Zukunftsfragen: Vom 1. bis 10. November macht die Berlin Science Week mit Hunderten Veranstaltungen wissenschaftliche Erkenntnisse, neue Perspektiven und internationale Forschung für die Öffentlichkeit zugänglich. Vom 6. bis 9. November findet im Rahmen des Festivals zudem der Falling Walls Science Summit 2026 statt, an dem ebenfalls Yoshua Bengio teilnimmt.
Wenn KI unsere Welt verändert, wird die Frage nach Verantwortung entscheidend
Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, kommunizieren, Wissen produzieren und Entscheidungen treffen. Doch während die technologischen Möglichkeiten rasant wachsen, stellen sich grundlegende gesellschaftliche Fragen: Wie stellen wir sicher, dass KI dem Menschen dient? Wer trägt Verantwortung für ihre Entwicklung und ihren Einsatz? Und wie können Wissenschaft und Gesellschaft im Gespräch bleiben, wenn neue Technologien unser Zusammenleben schneller verändern, als wir ihre Folgen verstehen?
Mit Yoshua Bengio begrüßt die Berlin Science Week einen Wissenschaftler, dessen Forschung die Entwicklung der modernen künstlichen Intelligenz entscheidend geprägt hat. Der Informatikprofessor an der Université de Montréal erhielt 2018 gemeinsam mit Geoffrey Hinton und Yann LeCun den A. M. Turing Award, eine der höchsten Auszeichnungen der Informatik. Seine Arbeiten zu künstlichen neuronalen Netzen und Deep Learning gehören zu den wissenschaftlichen Grundlagen des heutigen KI-Booms.
Bengio beschäftigt sich heute verstärkt mit der Sicherheit leistungsfähiger KI-Systeme. Als wissenschaftlicher Leiter und Co-Präsident der gemeinnützigen Forschungsorganisation LawZero setzt er sich für Ansätze ein, die Sicherheit und das Wohl des Menschen in der Entwicklung künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt stellen. Er leitet zudem den International AI Safety Report, der den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Fähigkeiten, Risiken und Sicherheitsmaßnahmen im Bereich fortgeschrittener KI zusammenführt. Mit dem geplanten Berliner Standort von LawZero, seinem gemeinnützigen Start-up für verantwortungsvolle KI, gewinnt dieser Forschungsansatz auch am Wissenschaftsstandort Berlin an Bedeutung. Die Ansiedlung eröffnet zugleich neue Perspektiven für die deutsch-kanadische Zusammenarbeit und öffentliche Investitionen in verantwortungsvolle KI-Forschung.
„In Touch“: Wissenschaft muss nicht nur erklären, sondern auch zuhören
Die Eröffnung des Festivalzentrums steht im Zeichen des diesjährigen Themas „In Touch“. Es geht um Nähe, gegenseitiges Verständnis und die Fähigkeit, auch dann in Verbindung zu bleiben, wenn unterschiedliche Erwartungen und Interessen aufeinandertreffen.
Die Berlin Science Week schafft solche Räume. Mit der Eröffnung ihres Festivalzentrums bringt sie internationale Spitzenforschung und öffentliche Debatte zusammen und stellt die Frage, wie Wissenschaft in einer Zeit tiefgreifender technologischer Veränderungen ansprechbar, verständlich und gesellschaftlich verbunden bleiben kann.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Der Eintritt ist kostenlos; für die Teilnahme wird ein Drei-Tages-Pass für das Festivalzentrum benötigt.
In Touch: Eröffnung Festivalzentrum
Freitag, 6. November 2026, 13.00–14.30 Uhr, Miriam Makeba Auditorium, Haus der Kulturen der Welt (HKW),
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Falling Walls Science Summit 2026
6.–9. November 2026 im Rahmen der Berlin Science Week
Weitere Informationen und Programm: https://falling-walls.com/
Über die Berlin Science Week
Die Berlin Science Week ist das jährliche Wissenschafts- und Kulturfestival der Stadt. Vom 1. bis 10. November verwandelt sie Berlin in eine stadtweite Bühne für wissenschaftliche Ideen und macht wegweisende Forschung und Innovation aus Berliner Einrichtungen und internationalen Partnerinstitutionen für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Festival verbindet die wissenschaftliche Community mit einem neugierigen Publikum und lädt dazu ein, zu erkunden, wie Wissenschaft unsere Welt prägt. Es wird von der Falling Walls Foundation gGmbH ausgerichtet und von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege unterstützt.
Mehr: https://berlinscienceweek.com
Über die Falling Walls Foundation
Die Falling Walls Foundation gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die sich der Stärkung der Wissenschaftskommunikation und des öffentlichen Engagements für Forschung widmet. Ihre Initiativen bringen internationale Expertinnen und Experten zusammen, um wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Neben dem Falling Walls Science Summit veranstaltet die Foundation die Berlin Science Week sowie Programme wie Falling Walls Lab, Falling Walls Engage, Falling Walls Venture und Female Science Talents. Seit 2020 richtet sie außerdem das Creative Bureaucracy Festival aus.
Mehr: https://falling-walls.com/foundation/about
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