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Der„Speckgürtel“ Berlins

Ältere Anwohner werden sich noch genau an den säuerlichen „Duft“ erinnern, der bei ungünstiger Windrichtung über Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow wehte – und selbst in Steglitz und Zehlendorf noch zu riechen war. Heutzutage können sich viele Leute nicht vorstellen, dass das Obst und Gemüse vom Markt früher oft von eben jenen Rieselfeldern stammte, auf denen ein großer Teil der Berliner Abwässer landete. So lebten die Großstädter dank der Bewirtschaftung der Rieselfelder über hundert Jahre lang „wie die Made im Speck“ – ohne zu ahnen, welche Umweltgefahren sich daraus ergeben würden.

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