Aktuelle Corona-Zahlen in der Region

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 59,6 – erklärtes Ziel ist es, diesen Wert auf unter 50 zu drücken. Für Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen wird allgemein ein Wert unter 35 angestrebt. Im Kreis Teltow-Fläming beträgt die Inzidenzzahl nach einem Rückgang 47,6 (Stand beide: 24.02.2021).

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden seit dem Beginn der Corona-Pandemie 5.680  laborbestätigte Infektionen erfasst (Stand: 24. Februar) – ein Zuwachs von 131 Fällen gegenüber der Vorwoche. Damit beträgt die 7-Tages-Inzidenz 59,6: Dieser Vergleichswert gibt die Anzahl der Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Menschen an. In der vergangenen Woche lag dieser Wert noch bei 52,6, vor zwei Wochen bei 53,6. Im aktuellen Lockdown soll dieser Wert bundesweit auf unter 50 gesenkt werden, um die Kontaktverfolgung Infizierter wieder zu ermöglichen und Infektionsketten zu unterbrechen. Für Lockerungen der aktuellen EIndämmungsmaßnahmen wird eine Inzidenz von 35 vorausgesetzt. Derzeit sind für Potsdam-Mittelmark 225 aktive Fälle gemeldet; 156 Menschen sind seit Pandemiebeginn in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

Für den Landkreis Teltow-Fläming wurden bis 24. Februar 4.551 Infektionen seit Beginn der Pandemie gemeldet – 80 mehr als zum Vergleichszeitpunkt der Vorwoche. Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 47,6. In der Vorwoche hatte dieser noch bei 75,3 gelegen, vor zwei Wochen bei 40,0. Teltow-Fläming meldet 402 aktive Fälle und 150 Verstorbene.

Für aktuelle Bestandsaufnahmen und Vergleiche zur Vorwoche eignen sich die zur Wochenmitte veröffentlichten Zahlen am besten: Diese beinhalten die Nachmeldungen des vorangegangenen Wochenendes, da nicht alle Gesundheitsämter an arbeitsfreien Tagen die aktuellen Infektionszahlen erhalten und melden.

Für das gesamte Land Brandenburg wurden am 23. Februar 75.038 Corona-Infektionen gemeldet – 1.653 mehr als zum Vergleichszeitpunkt in der Vorwoche. Zudem wurden 2.928 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Pandemiebeginn verzeichnet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt in der Mark bei 63,2. In der Vorwoche hatte dieser noch bei 70 gelegen, vor 14 Tagen bei 83.

Brandenburgweit sind die Zahlen leicht rückläufig, doch der Abwärtstrend hat sich merklich abgeschwächt. Verantwortlich hierfür könnte insbesondere die britische Virusmutation B117 sein, die als weitaus ansteckender als die „klassische“ Variante des Coronavirus gilt – nach skeptischen Schätzungen um bis zu 35 Prozent. Die Infektionsfälle mit der ursprünglichen Corona-Variante sind noch in der Mehrheit – daher sind die Infektionszahlen in der Summe weiter rückläufig. Allerdings besteht die Befürchtung, dass sich die B117- und andere ansteckendere Varianten im „Windschatten“ der insgesamt noch rückläufigen Infektionszahlen ausbreiten und in Kürze die dominierende Virusvariante darstellen – dann wieder mit steigenden Fallzahlen.

Unterdessen wurden seit Beginn der Impfkampagne 87.089 Brandenburgerinnen und Brandenburger  geimpft (3,5 Prozent der Gesamtbevölkerung), davon 72.156 bereits zum zweiten Mal (2,9 Prozent der Gesamtbevölkerung).  ph