Neubau der L77 n: Grundstücks-Besitzer sollen Flächen abtreten

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg (LSB) plant den Neubau der Landesstraße 77 (kurz L 77 n), um Stahnsdorf und Teltow zu entlasten. Dafür sollen Grundstücksbesitzer Flächen abtreten.

Während die Bevölkerungsentwicklung für das Land Brandenburg prognostisch sinkt, steigt sie für Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow bis zum Jahr 2030 an. Nach aktuellen Prognosen der Bertelsmann Stiftung werden dann mehr als 70.000 Menschen in der Region leben. Um den Bedürfnissen einer solchen Zahl von Bürgern gerecht zu werden, müssen entsprechende Infrastrukturmaßnahmen geschaffen werden. Schon heute erfordert das Passieren der Gemeindeverbindungsstraßen, unabhängig ob in Nord-Süd- oder Ost-West-Richtung, nicht nur im Berufsverkehr viel Geduld.

Um die Mobilität in der Region zu verbessern, hat das Land 2010 einen Landesstraßenbedarfsplan aufgestellt, der unter anderem Neu- und Umbaumaßnahmen von wichtigen Verbindungsstraßen vorsieht. Ziel dieses Planes ist vor allem, „eine leistungsfähige Straßenverbindung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und dem Flughafen BER“ zu schaffen „Insbesondere die bestehende L 77 innerhalb der Ortslage Stahnsdorf ist perspektivisch nicht in der Lage, den prognostizierten Verkehr in der gebotenen Qualität zu bewältigen“, heißt es in der dazugehörigen Planfeststellung. Außerdem soll die Anbindung der beiden Gewerbegebiete Quermathe/­Grüner Weg sowie GREEN Park verbessert und der Verkehr der umliegenden Straßen gebündelt zur L 40 gebracht werden. Der Neubau der L 77 n im vorgesehenen Umfang sei daher nicht nur erforderlich, sondern auch aus „Gründen des Allgemeinwohls geboten“, heißt es in der Planfeststellung weiter. Rund 9 Millionen Euro investieren das Land Brandenburg und die Gemeinde in das Projekt. Der Anteil an den Baukosten beträgt für Stahnsdorf etwa fünf Prozent und erstreckt sich auf gemeinsame Geh- und Radwege sowie Anschlüsse an die Kreisverkehre, teilt Gemeindesprecher Stephan Reitzig mit. Konkrete Beträge können noch nicht genannt werden, da diese fördermittelabhängig sind…

 

Den gesamten Beitrag finden Sie im aktuellen Lokal.report Juni 2017.

 

Text: pi/ Foto: Verlag

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