Lärmschutz für die Biomalzspange: Stahnsdorf muss Kosten allein tragen

Der ergänzende Lärmschutz an der Biomalzspange zwischen Teltow und Stahnsdorf darf kommen, kostet letztere aber mehr Geld. Das hat eine zusätzlich einberufene Stadtverordenetenversammlung in Teltow Anfang Juli ergeben. Teltow wird sich an den Kosten nicht beteiligen.

In der Stahnsdorfer Gemeindevertretung Ende Juni hatte man sich für den Einbau beschlossen. Da hatte man noch auf eine Beteiligung Teltows gehofft. Stahnsdorf hatte vorgeschlagen, dass Teltow nicht nur den Einbau von lärmarmem Asphalt auf Teltower Gebiet gestattet, man könne sich jedoch die Mehrkosten von 6.000 Euro für den Sonderbelag teilen, da dieses Vorhaben nach einer Prüfung der Behörden nicht förderfähig ist.

Auch die geplante Tempo-30-Zone hat sich als nicht förderfähig erwiesen und wird mit insgesamt 16.500 Euro Mehrkosten beziffert. Auch hier wird es keine Beteiligung Teltows geben. Gemeindesprecher Stefan Reitzig bestätigte dennoch, dass Stahnsdorf den Bau selbständig voranbringen wolle.

Text: Redaktion TSB; Grafik: Planungsbüro

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