Eisenbahnüberführung in Dahlewitz freigegeben

Die Wartezeiten am Dahlewitzer Bahnübergang gehören der Vergangenheit an. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit kann der Verkehr nun erstmals vom Zugverkehr unbeeinflusst von Dahlewitz nach Blankenfelde und umgekehrt fließen. Zur Verkehrsfreigabe der neuen Eisenbahnüberführung kamen ­Ines ­Jesse, Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, ­Detlef ­Gärtner, Beigeordneter im Landkreis Teltow-Fläming, ­Michael ­Bung, Projektleiter der DB Netz AG, und Bürgermeister ­Ortwin ­Baier zusammen.

Für Baier war die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs eine Herzensangelegenheit. „Seit 13 Jahren bin ich Bürgermeister dieser Gemeinde, und seit 13 Jahren begleitet mich dieses wichtige Infrastrukturprojekt. Durch den Bau des Fahrbahntrogs fallen nicht nur die teilweise erheblichen Wartezeiten an der Bahnquerung weg, auch die Sicherheit für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer steigt.“

Als Teil der Modernisierung  wurden auch die Zugänge zum Bahnhof ­Dahlewitz neu gestaltet. „Die Bahnsteige sind nun barrierefrei erreichbar, davon profitieren vor allem Ältere und Menschen mit Behinderung“, so Verkehrsstaatssekretärin ­Ines ­­Jesse.

Im Zuge der Brückenbauarbeiten wurde auch die Bahnhofsstraße (L 40) auf einer Länge von 340 Metern erneuert und mit einer lärmarmen Asphalt­deckschicht ausgestattet. Gleich­zeitig wurden Straßenüberwege geschaffen und beidseitig Geh- und Radwege angelegt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf 12,7 Millionen ­Euro.

 

Foto: Das obligatorische Baustellenband wurde durchschnitten – in der Mitte Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse, rechts daneben: Detlef Gärtner, Beigeordneter des Landkreises Teltow-Fläming und Bürgermeister Ortwin Baier.   

 

Text und Foto: Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

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