Geschäftsklima in Ostdeutschland bleibt heiter

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerblichen Wirtschaft in Ostdeutschland ging im Juli von 114,7 auf 114,5 Punkte zurück und tendierte damit seitwärts. Nachdem die Lageeinschätzungen der Unternehmer im vergangen Monat ein neues Allzeithoch erreichten, ließen diese im Juli etwas nach. Die Geschäftserwartungen legten derweil leicht zu.

Die Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland erreichte im Juli einen neues Rekordhoch. Dem Trend der letzten Monate folgend legten sowohl die Lageeinschätzungen als auch die Geschäftserwartungen der Befragungsteilnehmer spürbar zu. Die ohnehin hohe Kapazitätsauslastung der Industriebetriebe stieg derweil weiter an.

Im ostdeutschen Großhandel kühlte sich die Stimmung im Juli deutlich ab. Nachdem zuletzt ein neuer Rekordwert erreicht werden konnte, korrigierten die Befragungsteilnehmer ihre Lageeinschätzungen im Juli sehr kräftig nach unten. Auch der Ausblick auf die kommenden sechs Monate trübte sich leicht ein. Im ostdeutschen Einzelhandel sank der Geschäftsklimaindex ebenfalls leicht. Während die Lageeinschätzungen der befragten Einzelhändler seitwärts tendierten, trübten sich ihre Geschäftserwartungen merklich ein.

Der Geschäftsklimaindex des ostdeutschen Baugewerbes ging im Juli spürbar zurück. Die Geschäfte der befragten Bauunternehmer liefen deutlich schwächer als noch im Vormonat. Die Geschäftserwartungen verharrten derweil auf dem Niveau des Vormonats.

 

Text: ifo Institut