13. Teltowkanal-Halbmarathon mit schnellen Läufern

„Helden verbinden Berlin und Brandenburg“, war das Motto des diesjährigen Teltowkanal-Halbmarathons. Trotz des tristen Novemberwetters hatten sich am 6. November rund 1.500 Teilnehmer auf der Zehlendorfer Seite der Knesebeckbrücke eingefunden, um am ehemaligen Grenzstreifen entlang gemeinsam nach Teltow zu laufen. Das allein machte sie schon zu Helden.

Am schnellsten lief die insgesamt 21,1 Kilometer lange Strecke Tuomo Salonen mit einer Laufzeit von 1:10:56 Stunden. Bei den Bambinis über 800 Meter lag die Bestzeit bei 3:36 Minuten, und im Staffellauf der Herren überquerte das Team vom SC Trebbin mit 1:17:36 Stunden als Sieger die Ziellinie. Prominente Unterstützung erhielten die kleinen und großen Läufer auch in diesem Jahr wieder von Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel, der mit seiner Staffel AOK-Sportbotschafter den 1. Platz erreichte.

Eröffnet wurde der 13. Teltowkanal Halbmarathon auch in diesem Jahr durch den Wettkampf der jüngsten Sportler. Etwa 50 laufbegeisterte Bambinis absolvierten die Strecke von 800 Metern rund um die Knesebeckbrücke. Viele taten dies verkleidet. Denn der VGS Kiebitz e. V., Veranstalter des Wettkampfes, kündigte an, seine Spende für die Kinderkrebshilfe in Nicaragua für jedes Kind, das im Superheldenkostüm antritt, zu verdoppeln.

Im Anschluss fanden die Wettkämpfe über 7,1, 14,1 Kilometer und die Halbmarathonstrecke statt. Den Startschuss zu den Läufen gab ­Nadine ­Haase aus dem Brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Text: neb/pi; Foto: pi