Manager-Delegation aus Usbekistan im Brandenburger Landwirtschaftsministerium

Hochrangige usbekische Fachleute aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung besuchten letzte Woche Einrichtungen und Ministerien in Berlin und Brandenburg. Prof. Dr. Hans-Joachim Knaupe, Leiter der Akademie für Internationale Wirtschaft, Bildungszentrum am Müggelsee GmbH, hielt einen Vortrag vor den Gästen aus Usbekistan. In Potsdam wurden die Manager aus Zentralasien im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg von Andrea Eichenberg, Koordinatorin der Abteilung Internationale Zusammenarbeit, empfangen. In Berlin besuchte die Delegation das Landesamt für Gesundheit und Soziales. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg war man zu Gast im Kommunalen Bildungswerk e.V. Dort traf man mit Holger Hohensee, Fortbildungsreferent der Abteilung Internationale Zusammenarbeit, zusammen. Holger Hohensee betonte: „Die usbekischen Teilnehmer zeigen ein sehr großes Interesse für den Bereich Fortbildung. Die hier gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse kommen letztendlich der gesamten Ökonomie des zentralasiatischen Landes zu Gute." Der Neuköllner CDU-Politiker Dr. Robbin Juhnke gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an und ist Stellvertretender Fraktionsvorsitzender dort. Der Abgeordnete ist zudem Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Dr. Robbin Juhnke nahm an einer Veranstaltung der Usbekischen Gäste in der Botschaft in Moabit teil und sagte: „Die gesamte Seidenstraße gewinnt immer mehr an Bedeutung, das trifft ganz besonders auf den Handel und den Warenaustausch zu. Alle Beteiligten müssen da auf Augenhöhe stehen." Daher sind Weiterbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen für alle Partner vorteilhaft, aber wichtig ist auch nach den Worten des Neuköllner Abgeordneten: „Die jeweilige Kultur des Gegenüber vor Ort, in dessen Heimat also, näher kennenzulernen." So sieht es auch ein Teilnehmer aus der usbekischen Hauptstadt Taschkent, der in der Staatsfinanzverwaltung arbeitet. „Wir haben in Berlin und Potsdam viel beigebracht bekommen und sind unseren deutschen Partnern sehr dankbar dafür. Es war ja auch unser Ziel, Erfahrungen zu sammeln, sich auszutauschen und die deutschen Gebräuche und die deutsche Kultur näher gebracht zu bekommen. Ich spreche sicherlich für alle Teilnehmer aus meinem Heimatland, wenn ich sage, das ist gelungen und wir haben hier neue Freunde gewonnen."

 

Foto: Dr. Robbin Juhnke, MdA und Holger Hohensee (re.)

Text/Foto: VTN