Gewerbeschau mit Familienfest in Stahnsdorf

Um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, fand mit dem zweiten Stahnsdorfer Familienfest zugleich wieder eine regionale Gewerbeschau statt. Neben Hüpfburg, Rutsche und Trampolin präsentierten sich 28 Gewerbetreibende mit ihren ­Ständen.

Auf einem kurzen Polittalk sagte Bürgermeister Bernd ­Albers, für Stahnsdorf komme nur ein organisches Wachstum im Einklang mit der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Frage. Für die wirtschaftliche Entwicklung könne die Gemeinde nur die Rahmenbedingungen schaffen. ­Georg ­Lehrmann, der Vorsitzende des Regionalen Gewerbevereins, brachte das Thema S-Bahn in die Diskussion ein. Michael Burg von der Handwerkskammer Potsdam meinte, einen Bahnanschluss gebiete bereits die Lage im Speckgürtel. Dieses Anliegen werde man demnächst am Gemeidezentrum sichtbar machen, so Albers.

Die Feuerwehr beschränkte ihre Aktivitäten auf einen „Tag der offenen Tür“ auf ihrem Areal. Man bat die Besucher um Verständnis, dass es auf Grund der Entwicklung in den vergangenen Jahren am Engagement für das gewohnte bunte Programm fehle. Besonders eindrucksvoll waren die beengten räumlichen Verhältnisse am größten Einsatzfahrzeug zu erkennen. Für die Drehleiter gibt es trotz des ausgefrästen Betonestrichs nach oben, nach vorn und nach hinten kaum noch eine Handbreit Platz. Auf je einem Info-Banner waren die Einsatzstunden des Vorjahres und die wichtigsten Ereignisse der vergangenen fünf Jahre aufgelistet. Mit dem Fazit: „Uns reicht es, Spielball der Politik zu sein!“

Text und Foto: weiß