Frank Steffel: Befürchtungen wurden übertroffen

Der direkt gewählte Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel (CDU) ist zugleich im Ehrenamt Vorsitzender der Füchse Berlin. Mit dem Reinickendorfer Volksvertreter sprach der Teltower Stadt-Blatt Verlag im Deutschen Bundestag. Frank Steffel nahm Stellung zum neuen Rot-Rot-Grünen Senat in Berlin.

Teltower Stadtblatt: Herr Dr. Steffel, was sagen Sie zum neuen Rot-Rot-Grünen Senat in Berlin?

Dr. Frank Steffel, MdB: „Der Rot-Rot-Grüne Senat hat meine Befürchtungen übertroffen. Aus ideologischen Gründen sieht er von einer umfassenden Videoüberwachung ab und gefährdet damit die Sicherheit der Berliner. In der Holm-Affäre hat der Regierende Bürgermeister eine Führungsschwäche an den Tag gelegt, die ich nicht verstehe. Mit der Verschiebung des BER-Termins hat er die zweite Wahl-Lüge begangen. Die Absage der U 8-Verlängerung ins Märkische Viertel war die erste. 
Sein Mauer-Vergleich war peinlich und entbehrte jeglicher Sachkenntnis und politischen Feingefühls. Ich habe große Zweifel an Michael Müllers Führungsvermögen, zumal die Gegner in der eigenen Partei lauern. All das rückt Berlin in ein schlechtes Licht und verursacht eine Instabilität, die sich die Stadt angesichts der Fülle wichtiger Entscheidungen nicht leisten kann.“

Teltower Stadtblatt: Vielen Dank für das Gespräch.

 

Wer mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Frank Steffel (CDU) in Kontakt treten möchte kann ihn unter folgender Emailanschrift erreichen:

frank.steffel(at)bundestag.de

 

Foto: Teltower Stadtblatt-Verleger Andreas Gröschl (li.) und Dr. Frank Steffel, MdB (CDU)

 

Das Gespräch führte Andreas Gröschl; Foto: VTN

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