Den Ärmsten der Armen helfen – Spendenaktion für Obdachlose

Am 7. Januar fand bereits zum zweiten Mal die Spendenaktion für Obdachlose an der Bahnhofsmission am Zoo in Charlottenburg statt.   Neben warmer Kleidung, Schuhen und Verpflegung waren auch Ärzte und ein Tierarzt vor Ort, um Menschen in Not zu helfen. Die Aktion unter dem Motto „Helfen macht stark“ wurde von Andreas Marquardt initiiert und von einem breiten Bündnis unterstützt. 20 Stände gaben Verpflegung und warme Kleidung an die ärmsten der Armen ab. Rockige Musik, die auf den Spuren von Elvis Presley und Joe Cocker wandelte sowie Straßenmusiker aus New York sorgten für den kulturellen Teil. Ärztliche und Tierärztliche Beratung und Versorgung gab es gleich am Bahnhof Zoo für die Obdachlosen. Spender, Helfer und Unterstützer der Aktion waren: Curry Paule, Märkisches Landbrot, Havel Wasser, Thoben Bäckerei, Dr. Robbin Juhnke, MdA, REAL Neukölln, Eberswalder Wurstwaren, Maik Buch Event Service UG, Abschnitte 54 und 55 der Polizeidirektion 5, Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), Berlin zeigt Herz e.V., Michael Kuhr, Andreas Marquardt, Gym80, Camp Stahl – Carsten Stahl, Krankentransport Rhin und viele private Helfer. Dieter Puhl, Leiter der Berliner Bahnhofsmission, sagte: „Es ist beeindruckend, was Andreas Marquardt mit seinen Helfern hier auf die Beine gestellt hat. Allein über 3.000 Brötchen hat man heute für die Bedürftigen und Notleidenden zur Verfügung gestellt.“ Dieter Puhl erinnerte an das traurige Schicksal einer obdachlosen Frau, die vor wenigen Tagen in Düsseldorf erfroren aufgefunden wurde. „Hier am Bahnhof Zoo helfen Menschen anderen Menschen und zeigen, dass ihnen das Schicksal der vielen Obdachlosen nicht gleichgültig ist.“ Falko Liecke (CDU), Stellvertretender Bezirksbürgermeister von Neukölln, zeigte sich als emsiger Helfer und erklärte: „Neukölln ist heute zweifach vertreten. Viele Neuköllner Firmen haben großzügig gespendet. Aber viele obdachlose Menschen, die einst in Neukölln zu Hause waren, sind auch hier. Obdachlosigkeit kennt keine Bezirksgrenzen.“ Aus Neukölln kamen auch die tatkräftigen Helfer Christina Schwarzer und Dr. Robbin Juhnke. Die Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer (CDU) sagte: „Gerne bin ich mit dabei, wenn es darum geht notleidenden Menschen zu helfen.“ Robbin Juhnke (CDU) gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an und wies darauf hin: „Man bekommt hier hautnah mit, wie groß die Dankbarkeit dieser Menschen ist. Mehrere Notleidende haben mir gesagt, ohne die heute erhaltenen Wintersachen müssten wir frieren.“ Der aus Treptow-Köpenick stammende Parlamentarier aus dem Preußischen Landtag Maik Penn (CDU) konnte dies nur bestätigen. „Viele obdachlose Menschen haben uns immer wieder mitgeteilt, wie hilfreich für sie diese Spendenaktion ist. Der Dank dieser Notleidenden ist unbeschreiblich.“ Rainer-Michael Lehmann (SPD) aus Pankow gehörte von 2001 bis 2016 dem Berliner Abgeordnetenhaus an und erklärte: „Bei dieser Spendenaktion steht man als Politiker nicht nur da und hört zu und redet dann auch, wie es bei vielen Veranstaltungen der Fall ist. Hier packt man tatkräftig mit an als Politiker und das wird von den ärmsten der Armen dankbar zur Kenntnis genommen.“ Tatkräftige Helfer vor Ort waren auch der Reinickendorfer CDU-Politiker und Mitglied des Abgeordnetenhauses Burkard Dregger sowie der Schauspieler Carsten Stahl. Ihn kennt man aus der erfolgreichen TV-Serie „Privatdetektive im Einsatz.“ Carsten Stahl traf den Nagel auf den Kopf mit seiner Aussage: „Wir alle sehen hier Eis und Schnee und stehen auf selbigem und frieren uns hier ab. Jetzt müssen die Bürger, die schön im warmen Stüblein wohnen, sich einmal klarmachen, viele Notleidende schlafen bei diesen eisigen Temperaturen draußen. Manchen von ihnen ist es nicht einmal gegönnt, einen halbwegs warmen Schlafsack ihr Eigen zu nennen. Daher ist es gut, dass mein Freund Andy Marquardt diese großartige Hilfsaktion wieder einmal auf die Beine gestellt hat. Ebenso ist auch das Engagement der Politiker und Prominenten aus Sport und Kultur zu loben und die Spendenbereitschaft der Firmen. Das verdient eine Fortsetzung.“

 

Foto: Falko Liecke (li.) und Andreas Marquardt

 

Text: VTN/ Foto: Uwe Venter

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