Beate Rietz als Erste Beigeordnete wieder gewählt

Beate Rietz (SPD) wird ihre Funktion als Erste Beigeordnete der Stadt Teltow für weitere acht Jahre ausführen. In einer zusätzlich einberufenen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 4. Juli wurde sie nach zwei Durchläuften wieder gewählt.

Der Antrag auf Verzicht der Ausschreibung und direkte Wiederwahl war von Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) gekommen. „Beate Rietz hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung der Stadt Teltow maßgeblich begleitet und diverse Investitionsvorhaben umgesetzt“, sagte er. Zu ihren Stärken gehöre ihre Fähigkeit, Projekte in enger kommunalpolitischer Abstimmung zum Erfolg zu bringen. Außerdem habe sie ihre Mitarbeiter „in herausragender Weise“ zur aktiven Mitgestaltung an den Prozessen motiviert. „Der Hafen wird die Stadt Teltow in den Bereichen Tourismus und Stadtentwicklung entscheidend voranbringen“, so Schmidt. „Ich habe vollstes Vertrauen in die Arbeit von Beate Rietz, auch dieses so wichtige Vorhaben erfolgreich an den Start zu bringen.“

Rietz ist seit 2010 im Amt und in der äußeren Verwaltung für Tiefbau, Hochbau, das Grünflächenamt, Feuerwehr, Bauhof und Standesamt und die Stadtplanung zuständig. Als Projektleiterin für den Bau des Teltower Stadthafens ist sie dort unter anderen für die gesamte Planung, die Akquirierung von Fördermitteln und die Einbindung der Stadtverordneten über den eigens eingerichteten Hafenausschuss zuständig.  Genau darum ist die Erste Beigeordnete unter den Stadtverordneten nicht unumstritten. Einzelne Stadtverordnete werfen ihr vor, Fehler bei dem Marina-Projekt gemacht zu haben. So führte Eberhard Adenstedt (Bündnis 90/Die Grünen) im Hauptausschuss an, dass es falsch war, für das Vorhaben einen Stadtplaner und nicht einen Hafenplaner engagiert zu haben.

Der Antrag wurde im Hauptausschuss heftig diskutiert. So waren einige anwesende Stadtverordnete nicht einverstanden, auf die Ausschreibung zu verzichten. Beate Rietz habe die Möglichkeit, sich erneut an einer solchen Ausschreibung zu beteiligen, hieß es beispielsweise von Rolf Kasdorf (B.I.T.). Auch in der CDU-Fraktion stand man dem Antrag eher skeptisch gegenüber. Man wolle erst das Hafengutachten, dass wenige Tage vor der SVV an die Stadtverordneten gegeben wurde, abwarten, hieß es im Hauptausschuss.

Kurz vor Beginn der regulären Stadtverordnetenversammlung am 21. Juli hatte Schmidt seinen Antrag zurückgestellt. Beim neuen Termin am 4. Juli waren zwei Wahlgänge nötig. Am Ende wurde Rietz mit 14 Ja- und 8 Nein-Stimmen wieder gewählt.

Während ihrer zweiten Amtszeit will sie vor allem die Situation für die Radfahrer in der Stadt verbessern. „Ganz konkret möchte ich in absehbarer Zeit erreichen, dass auch auf der Südseite der Oderstraße ein Radweg angelegt wird. Das ist für die Sicherheit der Radler an dieser viel befahrenen Straße von entscheidender Bedeutung. Ich freue mich außerdem auf die vielfältigen Herausforderungen, die das Amt der Ersten Beigeordneten in Teltow mit sich bringt und fühle mich für die nächsten acht Jahre dafür gut gerüstet.“

 

Text Redaktion TSB/ Foto: Stadt Teltow_Dirk Pagels

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