Neue Eltern-Kindgruppe-Gruppe „Familynos“ gegründet

„Das Spiel ist für das Kind die Brücke zur Wirklichkeit“ – diese Ansicht des Kinderpsychologen
­Bruno ­Bettelheim gilt auch für die Eltern-Kind-Gruppen des Familienzentrums ­Philantow. Seit Januar bietet es montags bis freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr die Eltern-Kind-Gruppe „­Familynos“ für Familien aus den angrenzenden Wohngebieten an. Ein großes Anliegen der Gruppe ist es, besonders Familien mit Fluchterfahrung zu erreichen und beim Ankommen zu unterstützen.

Die Treffen finden momentan noch in einem ehemaligen Seminarraum im Gesundheitszentrum in der Oderstraße statt. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr zusätzliche Räume umbauen und die Gruppe vergrößern können“, verrät ­Nadine ­Ganzert, Leiterin des ­Philantow.
Die Mütter können sich untereinander vernetzen und austauschen, während die Kinder spielen. „Die Gesprächsthemen bringen die Frauen meistens direkt aus ihrem Alltag mit“, erklärt die pädagogische Leiterin der „­Familynos“, ­Christina von ­Thaler. Die Suche nach einer Wohnung oder der Besuch eines Deutschkurses mit Kleinkind stellt die Mütter oft vor enorme Herausforderungen.
Doch die Hilfsbereitschaft ist groß und kommt aus vielen Richtungen: Vor zwei Wochen wurde von Kindern der Kita Pusteblume gesammeltes Spielzeug in Empfang genommen. Dieses wurde bei Schokogebäck und gemeinsamen Liedern sogleich eingeweiht.

Weiterhin gern angenommen werden auch Spenden von Stoffen und Nähmaterial.

 

Text: pi; Foto: philantow