Stahnsdorf: Feuerwehr löscht Ackerbrand rechtzeitig vor Siedlungsgrenze

Aus einem Feld nahe der Starstraße schlugen auf geschätzten sieben Hektar Ackerfläche Flammen, die in Windeseile eine Höhe von weit mehr als zwei Meter erreichten. Nur wenige Minuten nach Ausbruch des Brandes entwickelte sich eine gewaltige Rauchsäule, die noch in vielen Kilometern Entfernung zu sehen war, etwa in Sputendorf, Schenkenhorst, Kleinmachnow oder Teltow. Auch beim Testspiel des RSV gegen Hertha auf dem Sportplatz in der Heinrich-Zille-Straße waren die Rauchwolken zu sehen.

Erste Löschversuche von Anwohnern mit Gartenwasser blieben erfolglos, die alarmierte Feuerwehr war jedoch nach wenigen Minuten zur Stelle und drückte mit geballter Wasserkraft auf den Brandherd, der sich Richtung Güterfelder Damm ausbreitete. Rund 80.000 Liter wurden nach Angaben der Gemeindefeuerwehr in dem gut zweistündigen Einsatz (inklusive Ausrücken und Nachbereitung) verbraucht.

Der angerückten Gemeindefeuerwehr sowie den unterstützenden Kräften aus Kleinmachnow, Ruhlsdorf und Teltow ─ insgesamt etwa 60 Personen ─ gelang es somit gerade noch rechtzeitig, das Überspringen der Flammen auf die erste Gebäudereihe am Siedlungsrand zu verhindern. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Jan Ehlers verschaffte sich während des Einsatzes ein Bild der Lage.

Wie knapp die umliegenden Einwohner an einer Katastrophe vorbeigeschrammt sind, zeigte sich auch daran, dass das Feuer bereits begann, an einem Schuppen auf einem Privatgrundstück zu fressen. Das schnelle Eingreifen der Kameraden verhinderte auch hier Schlimmeres, denn in dem Schuppen waren auch Betriebsmittel gelagert, darunter Benzin.

Die Einsatzkräfte sperrten aufgrund der massiven Sichtbehinderung durch Rauch sowie zur Sicherstellung der Bewegungsfreiheit für die Fahrzeuge am Einsatzort vorübergehend die Landesstraße 77, den Güterfelder Damm. „Dieser Brand hätte verheerende Folgen haben können. Ich danke allen beteiligten Einsatzkräften für ihr schnelles und besonnenes Eingreifen“, sagt Bürgermeister Bernd Albers.

Text: Gemeinde Stahnsdorf/ Foto: Redaktion TSB

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