Bauhof: Teltow und Kleinmachnow machen Druck auf Stahnsdorf

Teltow und Kleinmachnow erhöhen den Druck auf Stahnsdorf. Bis 1. Juni soll sich die Gemeinde entscheiden, ob sie beim kommunalen Bauhof mitmacht.

Gepflegte Straßen und Grünanlagen haben in einer Kommune hohe Priorität. Teltow und ­Kleinmachnow wollen dies selbst in die Hand nehmen und haben sich vor einigen Jahren für die Gründung eines gemeinsamen kommunalen Bauhofs ausgesprochen: Nachdem Kleinmachnows Lokalpolitiker am 5. Mai 2011 beschlossen, eine gemeinsame Organisationsform des Bauhofs Kleinmachnow für die Kommunen Teltow und Kleinmachnow zu untersuchen, stimmten am 25. Mai 2011 auch Teltows Stadtverordnete für eine gleichartige Beschlussvorlage. Die Prüfung ergab, dass ein Zweckverband die geeignete Organisationsform für das kommunale Projekt ist. 2015 fassten die beiden Kommunen eine Absichtserklärung zur Gründung eines Zweckverbandes Bauhof. Teltow dabei mit dem Zusatz, eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zu beauftragen. Um den Regionalcharakter der Region TKS zu wahren, trat man an die Gemeindevertretung Stahnsdorf heran und fragte, ob diese ebenfalls einen solchen Beschluss fassen möchte. Die Stahnsdorfer Kommunalpolitiker stimmten im Dezember 2015 mit dem Zusatz der Wirtschaftlichkeitsüberprüfung für das Projekt. Die Idee eines kommunalen Bauhofes für die Region schien zu wachsen.

Nach einer Wirtschaftlichkeitsanalyse, die alle drei Kommunen in Auftrag gaben, wurde nun eine Beschlussvorlage erarbeitet. Im März und April stimmten Teltows und Kleinmachnows Gemeindevertreter der Gründung eines Zweckverbands für den Bauhof zu. Jetzt fehlt nur noch die Entscheidung Stahnsdorfs. Stichtag ist der 1. Juni. Dann ist die nächste Gemeindevertreterversammlung. „In der Gemeindevertretung am 1. Juni 2017 soll die Drucksache beraten werden“, bestätigt Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger). „Wenn Stahnsdorf dann gegen den Bauhof stimmt, werden wir ohne Stahnsdorf planen“, sagt Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD)…

 

Den gesamten Beitrag lesen Sie im Lokal.report Mai 2017.