ArtEvent in maroder Villa mit Besucherandrang

„Kunst bestimmt das Selbstverständnis einer Gemeinde“, so Doris Patzer, Kulturreferentin des Landkreises, bei der Eröffnung des 17. ArtEvent am 13. Mai in Stahnsdorf, das in diesem Jahr unter dem Motto „Durchzug“  steht. Es präsentiert auf vier Etagen der leerstehenden Villa an der Ruhlsdorfer Straße Installationskunst, Fotographie und Malerei von renommierten regionalen und internationalen Künstlern. Die Kunstwerke sind teilweise auf Tapeten und Putz gemalt, denn „die Künstler haben für den Augenblick gearbeitet“, erklärt Mitinitiatorin Frauke Schmidt-Theilig. „Wir wollen mit der Veranstaltung zeigen, wieviel Potenzial in diesem Haus steckt.“ Seit Monaten wird in der Gemeinde um die Zukunft des Hauses gestritten. Es gibt Pläne, in den Räumen einen Ort der Begegnung für Kunst- und Kulturschaffende und -freunde zu etablieren. Entschieden ist jedoch noch nichts.

Die Ausstellung ist noch bis 28. Mai, freitags bis sonntags sowie Christi Himmelfahrt von 15:00 bis 19:00 Uhr, geöffnet.

 

Foto: Die Künstlerinnen Sue Hayward und Frauke Schmidt-Theilig im Gespräch mit Bürgermeister Bernd Albers (v.r.n.l.)

 

Text und Foto: Pilz/ Verlag