Ururenkel von Förster Funke in Kleinmachnow

„Ich schlage vor, der nächste Bürgermeister wird wieder ein Förster – oder gab es zu Funkes Amtszeit ein Wildschweinproblem?“, fragte Bürgermeister ­Michael ­Grubert scherzhaft bei der Feierstunde zu Ehren des 150. Geburtstages von Karl Friedrich Heinrich Funke. Der war von 1920 bis 1931 der erste Bürgermeister Kleinmachnows und genießt bis heute hohes Ansehen in der Gemeinde.

Förster FunkeWährend Funke von 1895 bis 1920 als Förster in den Wäldern für Ordnung sorgte, veranlasste er später als Bürgermeister den Bau vieler Straßen, einer Schule und der Eigenherd-Siedlung. Stets soll er für die Bürger da gewesen sein und erhielt noch zu Lebzeiten die Ehrenbürgerwürde – bis heute die einzige in Kleinmachnow.

Zur Feierstunde am 21. September waren auch Elke, Heike, ­Jonathan und ­Valentin ­Töpfer gekommen, Kind, Enkel und Urenkel von Funkes Tochter Doris. „Ich habe ihn ja nicht kennengelernt“, erklärt Elke ­Töpfer, „aber er soll ein sehr gutherziger Mensch gewesen sein.“

Rita ­Waßmund ist die Witwe von Horst ­Waßmund, dem Sohn des Schwiegersohnes Alfred. Sie konnte der Gemeinde ein besonderes Geschenk machen. Förster Funke 150. GeburtstagSie besitzt die Rechte an dem von ihrem Schwiegervater verfassten Werk „Damals in Kleinmachnow“ mit Geschichten über den Ort und Förster Funke. Dieses würde der Heimatverein zum 100. Jahrestag Kleinmachnows 2020 gern neu auflegen, wobei die Finnin dem Verein gerne helfen würde.

 

 

 

Text/ Foto: neb/ Stadt-Blatt Verlag