Sicherheitstage, Nachbarschaftshilfe, kDNA – mehr Sicherheit für die TKS-Region?

Die TKS-Region liegt nah an der Hauptstadt und dennoch im Grünen. Ein Paradies für junge Familien – aber auch für Kriminelle. Zwar ist das Straftatenaufkommen gesunken, die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser aber gestiegen. In Teltow um 69 Prozent, rund die Hälfte dieser Einbrüche sind sogenannte Tageswohnungseinbrüche, welche von 36 auf 61 Sachverhalte angewachsen sind. Die meisten Wohnungseinbruchsdiebstähle gab es in Kleinmachnow. Nicht selten sind dort die Grundstücke von hohen Mauern oder Hecken umgeben. Das sorgt zwar für Privatsphäre, macht es Dieben aber einfach, unbemerkt in ein Haus einzudringen. Einfach für Diebesbanden wird es auch in Teilen der Region, in denen viele Menschen schnell zugezogen sind. Denn eine gute und aufmerksame Nachbarschaft, in der man sich untereinander kennt, kann Einbrüche schnell vereiteln. „Ein wachsamer Nachbar, der ein Auge auf sein Umfeld und die Grundstücke seiner Nachbarn hat, kann Einbruchsversuche vereiteln“, erklärt Polizeioberrat Ingolf Niesler.

Der Teltower Sicherheitstag in Kooperation mit der Polizei und dem Landespräventionsrat Brandenburg am 24. Juni ist nur ein Beispiel dafür, wie die TKS-Kommunen auf die Zahlen reagieren.“ Über 40 Aussteller zeigten beim Teltower Sicherheitstag ein breit gefächertes Portfolio an Präventionsmöglichkeiten, präsentierten technische Produkte oder zeigten Möglichkeiten auf, Fördermittel für Diebstahlschutz zu erhalten. „Wir wollen damit bei der Bevölkerung die Sensibilität und das Bewusstsein für das Thema Eigentumsschutz wecken", sagte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt. „Geht es um Prävention, hat man zuerst die Polizei im Kopf. Aber kommunale Prävention kann auch aus dem Rathaus heraus erfolgen

Auch Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert ist begeistert von der Idee eines Sicherheitstages und will 2018 eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine stellen. Ohnehin versucht die Kleinmachnower Verwaltung, die Sicherheit im Ort zu verstärken. Bereits 1998 wurden in Kleinmachnow ehrenamtliche Sicherheitspartner etabliert. Die gibt es inzwischen auch in Teltow und Stahnsdorf, doch engagierter Nachwuchs bleibt aus. 

Im Herbst 2013 hat die Gemeinde Kleinmachnow, als eine der ersten in der Region, künstliche DNA (kurz: KDNA) eingeführt. In Stahnsdorf wurde Anfang des Jahres ein Kriminalpräventivrat gegründet. „Der Rat vereint die drei „Säulen“ der Einwohnerschaft, Verwaltung und Polizei unter einem Dach und soll künftig regelmäßig tagen, um Maßnahmen zu entwickeln und koordinieren, wie etwa durch Unterstützung staatlicher, kommunaler und privater Maßnahmen kriminalitätsbegünstigende Faktoren beseitigt werden können“, so Gemeindesprecher Stephan Reitzig…

 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Juli-Ausgabe des Lokal.report.

 

Foto: Fahrradcodierung der Polizei beim Teltower Sicherheitstag am 24. Juni 2017

 

Text und Foto: ste/ Teltower Stadt-Blatt Verlag

 

 

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