Kleinmachnow: Anrufe von falschen Polizisten

Am Mittwochabend zwischen 20:27 Uhr und 21:51 Uhr erhielten sechs Kleinmachnower Anrufe von angeblichen Polizeibeamten. Im Telefonat wurde u.a. angegeben, dass eine Einbrecherbande unterwegs sei und die Angerufenen ihre  Fenster und Türen schließen sollen. Die Täter hätten Zettel dabei, wo auch die Adresse der Angerufenen vermerkt sei. Zudem wurden Angerufene nach Vermögensverhältnissen befragt. Ebenso erging es 22:07 Uhr einem Potsdamer, der ebenfalls einen solchen betrügerischen Anruf erhielt. In allen Fällen reagierten die Angerufenen richtig. Sie waren skeptisch, beendeten die Telefonate und informierten die richtige Polizei, so dass glücklicherweise niemand zu Schaden kam. In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

  • Lassen Sie sich niemals auf solche dubiosen Forderungen ein, von wem und unter welchem Vorwand auch immer!
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen  Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können!
  • Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!
  • Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
  • Übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind!
  • Haben sie bereits eine Übergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei – Nutzen Sie dazu die Telefonnummer: 110!

 

Text: Polizeidirektion West; Foto: Timo Klostermeier/ pixelio.de