Grundstücksmarktbericht Potsdam-Mittelmark: Spitzenumsatz in Kleinmachnow

Die Region wächst weiter, das zeigt auch der kürzlich erschienene Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2017 in Potsdam-Mittelmark auf. Im gesamten Landkreis wurden vergangenes Jahr 766 Ein- und Zweifamilienhäuser veräußert (2016: 777). Bei den Doppel- und Reihenhäusern waren es mit 155 Käufen 17 weniger als im Jahr zuvor. Zählt man Grundstücksverkäufe und den Erwerb von Eigentumswohnungen hinzu, sind beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte Potsdam-Mittelmark insgesamt 3.796 Urkunden von Veräußerungen eingegangen.

Besonders viele Käufe fallen auf das Berliner Umland. Mit 379 Verkäufen steht die Stadt Werder (Havel) an erster Stelle, dicht gefolgt von der Stadt Teltow, in der 364 Kauffälle zu verzeichnen waren. Beim Umsatz hingegen hat Kleinmachnow die Nase vorn: 118 Millionen Euro und somit 17 Prozent der Gesamtsumme wurden dort durch Verkäufe umgesetzt. In Teltow waren es 116 Millionen Euro. Im Vergleich: Im Metropolraum des Landkreises war die Stadt Beelitz mit einem Geldumsatz von 31 Millionen Euro an der Spitze.

Die Preise liegen im Berliner Umland weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies belegten bereits die am Anfang des Jahres erschienenen Bodenrichtwerte für Potsdam-Mittelmark, die vielerorts erneut anstiegen (lokal.report berichtete). Freistehende Einfamilienhäuser mit Baujahren ab 2001 wurden für 280.000 Euro bis 1,65 Millionen Euro verkauft, der Durchschnittspreis lag bei etwa 600.000 Euro. Reihenhäuser (ab Baujahr 2001) erzielten Kaufpreise von 220.000 bis 385.000 Euro, und bei Doppelhaushälften reichte die Spanne von 299.000 Euro bis 657.000 Euro.

Für Wohnungseigentum mussten Käufer pro Quadratmeter im Berliner Umland durchschnittlich 2.564 Euro zahlen. Der höchste Quadratmeterpreis wurde in Werder (Havel) aufgerufen. Dieser lag bei 4.250 Euro.

Text/Foto: Redaktion TSB

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