Den Künstlern über die Schulter schauen

Kunst auf Augenhöhe erleben, das ist die Idee hinter der Kleinmachnower Kunstwoche. Zum 7. Mal können Besucher Skulpturen oder Bilder in den verschiedenen Phasen ihres Entstehens sehen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

Nach der Vernissage am 10. September um 17:00 Uhr werden die vier teilnehmenden Künstler täglich vom 11. bis zum 15. September zwischen 11:00 und 18:00 Uhr im Landarbeiterhaus an neuen Werken arbeiten und sich dabei von den Besuchern über die Schulter schauen lassen. Mit dabei sind die Zeichnerin Marion ­Angulanza aus Berlin und die drei Skulpturenkünstler ­Bettina Lüdicke (Berlin), Anna Martha Napp ­(Wismar) und Ulf Schüler (Potsdam). Ihre Werke könnten unterschiedlicher nicht sein, reichen von traditionellen Motiven aus neuartigem Materialen (Napp), surreal-ironischen Holzfiguren (Schüler) bis hin zu abstrakten Skulpturen aus Draht und Textilien (Lüdicke). Die Werke werden noch bis zum 1. Oktober in einer Ausstellung zu sehen sein.

Anschließend wird am 16. September um 20:00 Uhr im KultRaum ein einmaliges musikalisch-literarisches Kunstprojekt präsentiert. Musikkabarettist Michael Krebs wird zusammen mit einer Musikerin, drei Musikern und einem Poetry-Dichter den ganzen Samstag Ideen und Impulse von den ausstellenden Künstlern aufnehmen und daraus ein abendliches Programm erarbeiten. Die Künstler sind ab dem spätem Vormittag wieder im und am Landarbeiterhaus und lassen sich beim kreativen Arbeiten über die Schulter schauen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung am 16. September finden Sie hier.

 

 

Text: neb; Fotocollage: KultRaum Kleinmachnow/ Künstler