Wie sauber sind die Seen in Brandenburg?

Etwa 250 Badegewässer in Brandenburg wurden auf ihre Wasserqualität  hin untersucht. Kann in den Seen und Flüssen des Landes in den kommenden Sommermonaten unbesorgt gebadet werden?

„In der interaktiven Badestellenkarte werden die aktuellen Informationen zur Wasserqualität sowie zur Ausstattung und Erreichbarkeit der Badestellen veröffentlicht“, erklärte Brandenburgs Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig zum offiziellen Start der Badesaison am 15. Mai in Potsdam. Nach dieser erfüllen Brandenburgs Badestellen alle EU-Kriterien, die nach der Badegewässerrichtlinie überwacht und geprüft werden. Die strengen Vorgaben der Europäischen Kommission zur Überwachung der Wasserqualität der Badegewässer werden an allen 250 von den Landkreisen und kreisfreien Städten ausgewiesenen Badegewässern nach der sogenannten „Freigabeüberwachung“ durch die Gesundheitsämter eingehalten. 

241 Badegewässer in Brandenburg gehen mit dem von der EU europaeinheitlich vergebenen Prädikat „ausgezeichnet“ in die neue Saison. Zwei Badestellen erhalten wegen weiterer Bewirtschaftungsmaßnahmen vorläufig kein Prädikat und sechs sind erst zu bewerten, wenn die dazu von der EU vorgegebene Probenanzahl der Überwachung erreicht ist. Das Badegewässer Scharmützelsee, Bad Saarow – Strandbad Mitte, hat durch Schwankungen in der mikrobiologischen Wasserqualität in der letzten Badesaison das Prädikat „gut“ sehr knapp verfehlt und ist deshalb von der EU-KOM mit „ausreichend“ bewertet worden. 

Seit vier Jahren werden neben aktuellen Hinweisen zur Überwachung ein „Steckbrief“ mit wichtigen Angaben zur Badestelle, ihrer naturräumlichen Lage und Einordnung sowie das EU-Prädikat an jeder ausgewiesenen Badestelle zwei-, teilweise sogar dreisprachig veröffentlicht.

Hier finden Se die Interaktive Badestellenkarte des Landes Brandenburg.

 

Foto: Mahlower See

 

Text: MDJEV Brandenburg; Foto: Stadtblatt Verlag