Teures Kleinmachnow – TKS bleibt beliebt

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 3. März in Teltow die 381 Bodenrichtwerte für das Jahr 2016 vorgestellt. Die höchsten Bodenrichtwerte für baureifes Land sind wie in den vergangenen Jahren rund um die Landeshauptstadt Potsdam, in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf zu finden.

Insgesammt fallen auf historisch gewachsene Ortslagen 311 Bodenrichtwerte, auf Wohnparksiedlungen 41. Für Gewerbegebiete liegen 19 Bodenrichtwerte und für Sondergebiete Erholung 10 vor. Von den insgesamt 381 Bodenrichtwerten haben sich 151 in ihrem Wert geändert. 131 Bodenrichtwerte wurden um 1 bis 150 €/m² angehoben, 20 Bodenrichtwerte sind um 2 bis 20 €/m² gesunken. 46 % der geänderten Bodenrichtwerten (69) fallen in das Berliner Umland. Hier wurden drei Bodenrichtwerte um 5 €/m² bis 20 €/m² gesenkt, aber 66 Bodenrichtwerte um 2 €/m² bis 150 €/m² angehoben. Dagegen sind im übrigen Bereich des Landkreises 65 Bodenrichtwerte um 1 €/m² bis 25 €/m² angehoben und 17 Bodenrichtwerte sind um 2 €/m² bis 20 €/m² gesenkt worden.

Die höchsten Bodenrichtwerte sind wie in den letzten Jahren in der Region um die Landeshauptstadt Potsdam und angrenzend an die Bundeshauptstadt Berlin zu finden. Hier bewegen sich die Bodenrichtwerte z. B. in Kleinmachnow zwischen 210 €/m² und 640 €/m², in Teltow von 110 €/m² bis 310 €/m², in Stahnsdorf von 120 €/m² bis 290 €/m² und in Bergholz-Rehbrücke unverändert zwischen 100 €/m² und 160 €/m² für Wohnbauflächen.

Die höchsten absoluten Anhebungen gab es in Kleinmachnow. Hier wurden 14 Bodenrichtwerte um 50 €/m² bis 150 €/m² angehoben. In Teltow haben sich ebenfalls 14 Bodenrichtwerte um 25 €/m² bis 110 €/m² erhöht.

Die Bodenrichtwerte sind online unter www.boris-brandenburg.de verfügbar. Einzelne Auskünfte zu den Bodenrichtwerten erteilt die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beim Landkreis Potsdam-Mittelmark unter Tel. 03328 318-314.

 

Text: PM LK Potsdam Mittelmark; Foto: Verlag