Zugefrorene Seen – Vorsicht ist geboten

Die jetzt zugefrorenen Seen verleiten manchen Zeitgenossen dazu, dort die Schlittschuhe auszupacken und zu fahren oder auf dem zugefrorenen See zu rodeln. Es gilt aber, Vorsicht walten zu lassen. Denn das Eis braucht mehrere Tage eisige Temperaturen, bevor es die nötige Dicke von 15 Zentimetern erreicht hat. Und auch dann besteht die Gefahr, dass das Eis an manchen Stellen dünner und brüchig ist. Polizei, Feuerwehr und DLRG warnen deshalb immer wieder vor den Gefahren des brüchigen Eises. Selbst, wenn der See einem vertraut ist und nur so tief sein sollte, dass ein Erwachsener dort bequem stehen kann – das Einbrechen selbst ist nicht die einzige Gefahr. Wer bei Temperaturen unter Null Grad lange im eisigen Wasser bleibt und durchnässt ist, kann sich eine schwere Erkältung in Form einer Lungenentzündung zuziehen, die sogar tödlich enden kann. Darum ist hier ein Verzicht oder eine Alternative die bessere Wahl. Wer aufs Eis will, kann auch in einer Schlittschuhhalle fahren. Dort bricht niemand ins Eis ein, man fällt höchstens auf das Eis.

 

Bild: Schlittschuhläufer im Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg

 

Text/Foto: Uwe Venter