Steglitz-Zehlendorf soll Fair Trade Town werden

Unter der Federführung des Bereiches Umwelt und Nachhaltigkeit trafen sich am 25. April im alten BVV-Saal des Rathauses Zehlendorf über 30 Menschen aus Bürgerschaft, Kirche und Politik, um zu beraten, wie Steglitz-Zehlendorf zur Fair Trade Town werden kann. Die BVV hatte bereits im Oktober 2015 das Bezirksamt ersucht, sich an der Kampagne für fairen Handel zu beteiligen. Das Bezirksamt unterstützt dieses Vorhaben und lud Interessierte und bereits Engagierte zu einer Auftaktveranstaltung ein.

Zunächst wurde die Kampagne „Fair Trade Town“ vorgestellt. Vier Berliner Bezirke (Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Pankow und Tempelhof-Schöneberg) sind bereits „Fair Trade Town“. Friedrichshain-Kreuzberg, Treptow-Köpenick sind ebenso wie Steglitz-Zehlendorf auf dem Weg.

Anschließend stellten verschiedene Teilnehmende vor, wie sie sich engagieren. So gibt es in unserem Bezirk eine Schülerfirma, die fair gehandelte Kleidung aus Indien importiert, kirchliche Initiativen, die fair gehandelte Lebensmittel aus Afrika und Südamerika verkaufen und Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer, z.B. in der Botanikschule.
Interessenten für eine Steuerungsgruppe konnten gefunden werden, die nun weitere Aktivitäten planen und koordinieren wird. Diese Gruppe wird ein Jahr lang von drei Master-Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Recht unterstützt.

Es wurde verabredet im Rahmen der Woche des Fairen Handels, die in diesem Jahr vom 15. bis zum 29. September stattfindet, gemeinsame Aktivitäten in Steglitz-Zehlendorf durchzuführen.

Umweltstadträtin Maren Schellenberg fasst zusammen: „Ich freue mich, dass unsere Auftaktveranstaltung auf reges Interesse gestoßen ist und bin begeistert, wie viel Engagement schon jetzt in unserem Bezirk vorhanden ist“.

 

Text: Landespressedienst; Foto: S. Hofschläger_pixelio.de

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