Staatssekretär Adler eröffnete die WASSER BERLIN INTERNATIONAL

Die deutsche Wasserwirtschaft sei gut aufgestellt, sagte Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, in seiner Eröffnungsrede am 28. März zur WASSER BERLIN INTERNATIONAL. Sie stehe aber auch vor großen Herausforderungen, die sich zum Beispiel aus dem Klimawandel und der Digitalisierung ergeben. Nach seiner Einschätzung wird es zukünftig erhebliche Investitionen in der Wasserwirtschaft geben, in der Trinkwasserversorgung wie der Abwasserentsorgung. Adler äußerte, dass sich durch die Herausforderungen und zu bewältigenden Aufgaben ein Fenster der Innovationen auftue. Die WASSER BERLIN INTERNATIONAL zeichnet sich nach seinen Worten durch ihr 360-Grad-Konzept aus und ist eine Drehscheibe für Experten der Wasserwirtschaft aus dem In- und Ausland.

Auf die traditionell guten Beziehungen und die positive Zusammenarbeit zwischen seinem Land und Deutschland verwies Rahim Meidani, Vice Minister of Energy, Head of Water and Wastewater for Iran, in seinem Statement anlässlich der Eröffnung von WASSER BERLIN INTERNATIONAL. Er betonte, dass der Iran auf wasserwirtschaftlichem Gebiet weit entwickelt sei. So hätten über 90 Prozent der Stadtbevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, in den ländlichen Gegenden betrage der Anteil 72 Prozent. Dies resultiere beispielsweise aus den großen Entfernungen. Generell sei die iranische Trinkwasserversorgung auf hohem Niveau. Meidani ermunterte die deutsche Wasserwirtschaft, sich in der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung des Irans zu engagieren und Fuß zu fassen.

WASSER BERLIN INTERNATIONAL findet in diesem Jahr zum 18. Mal statt und werde damit volljährig. Darauf verwies Christian Rickerts, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die Fachmesse passt nach seinen Worten bestens zur „Blauen Hauptstadt“. Die Stadt habe auf diesem Gebiet zahlreiche Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen, ein entsprechendes Kompetenzzentrum Wasser und mit den Berliner Wasserbetrieben einen starken Systemanbieter vorzuweisen. Enorme Chancen sieht Rickerts auch für die Wasserwirtschaft in der Digitalisierung. Er erwähnte in diesem Zusammenhang, dass sich viele innovative Jungunternehmen in der Stadt angesiedelt haben.

PM/Foto: VTN

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