Ruhrtourismus präsentierte sich auf ITB

Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) präsentierte sich gleich am Eröffnungstag für der Ruhrtourismus bestens aufgestellt den zahlreichen Medienvertretern. Geht es um den Tourismus in Deutschland, denkt man sofort an München, Hamburg, Berlin, Ost- und Nordsee, den Schwarzwald, Heidelberg und Rothenburg ob der Tauber. Kaum jemand hat die Region Ruhrgebiet auf dem Schirm. Dabei, was allgemein bekannt ist, hat das Ruhrgebiet viel mehr zu bieten als nur Kohle, Stahl, Schalke 04 und Borussia Dortmund. Darauf machte Uwe Kutzner, Aufsichtsratsvorsitzender Ruhr Tourismus GmbH (RTG), mit seinem Team aufmerksam.

"Große Liegende Nr. 5" von Henry Moore vor dem Ruhrfestspielhaus Recklinghausen
“Große Liegende Nr. 5” von Henry Moore vor dem Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

Zum Ruhrgebiet gehört neben den bekannten Ruhrfestspielen in Recklinghausen, der zweitgrößten Kirmes in Deutschland, der Cranger Kirmes in Herne und dem Bergbaumuseum in Bochum sowie der Spielmesse in Essen noch viel mehr. So teilte die RTG mit:

„17 RuhrKunstMuseen in 13 Städten der Metropole Ruhr zeigen von Mai bis September 2018 zeitgleich künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema „Kohle“ auseinandersetzen – wiederkehrende inhaltliche und formale Elemente der Kunstwerke sollen die Ausstellungsorte zu einem großen Ganzen verbinden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft für dieses Großprojekt.

RTG-Projekte wie „!SING – DAY OF SONG“ und die ExtraSchicht greifen das Ende der Steinkohleförderung programmatisch und thematisch ebenfalls auf. Im Rahmen der Nacht der Industriekultur werden in diesem Jahr erst- und letztmalig Grubenfahrten angeboten. Mehr als 600 Besucher können dabei in 1.200 Metern Tiefe echte „Schachtluft“ schnuppern. Die Plätze für dieses einmalige Erlebnis werden aus organisatorischen und Sicherheitsgründen ausschließlich über lokale und überregionale Medienpartner verlost, eine Anmeldung ist nicht möglich. Für weitere 300 ExtraSchicht-Besucher wird es darüber hinaus Sondertouren zum Trainingsbergwerk Recklinghausen geben.“ Einer der anwesenden Gäste war der Buchautor und Weltenbummler Rolf Becker. Der aus Sachsen-Anhalt stammende Künstler ist auch als „Trabbi-Rolf“ bestens bekannt. Mit dem legendären Trabbi fährt er rund um die Welt und berichtet darüber. Er sagte: „Wie schön das Ruhrgebiet ist, habe ich selber erlebt. In Essen habe ich im Garten der Villa Hügel Zedern gesehen. Wo in Deutschland gibt es so etwas zu sehen? Aber auch in Sachen Kultur gibt es einzigartiges. In Recklinghausen habe ich das Ikonenmuseum besucht. Das einzige Museum für Ikonen in ganz Westeuropa ist sehr beeindruckend.“

Als Rolf Becker unter den Gästen den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) entdeckte, ging Trabbi-Rolf mit seiner Trompete auf ihn zu und rief: „Wenn die Fanfare für meinen Thomas verklungen ist, ruft Ihr alle hier „Ruhrgebiet“ und lautstark will ich es von Euch hören!“ In Halle 8.2 auf der ITB erschallte ein gewaltiges „Ruhrgebiet.“ Thomas Kufen betonte im Pressegespräch: „Stark und selbstbewusst präsentiert sich das Ruhrgebiet hier auf der ITB in Berlin. Das Motto für uns lautet: Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist. Heute ist er aber sauber.“ Für diese sehr gute Aussage stieß Trabbi-Rolf nochmals in sein Horn und erneut schallte es aus den Reihen der Gäste „Ruhrgebiet.“

Text: Volkert Neef/ Fotos: Ralf Flucke (Bild oben Trabbi-Rolf (li.) und Uwe Kutzner); Große Liegende Nr. 5 Uwe Venter

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