Kleben statt gravieren: Kostenlose Fahrradcodierung beim ADAC

In Berlin boomt der Fahrradklau: Mit mehr als 27.500 Fahrraddiebstählen, die im vergangenen Jahr zur Anzeige gebracht wurden, belegt die Hauptstadt in der deutschlandweiten Statistik den unrühmlichen Spitzenplatz vor Bremen und Hamburg.

Um die Räder für Diebe weniger attraktiv zu machen, bieten die Fahrradstaffel der Berliner Polizei und der ADAC Berlin-Brandenburg am 21. und 22. August 2018 erstmals zwei gemeinsame, kostenlose Fahrradcodierungen vor den Berliner Geschäftsstellen des ADAC Regionalclubs an.

Kostenlose Codierung mit Aufkleber

Die Kennzeichnung der Fahrräder erfolgt mittels eines nummerierten Aufklebers. Somit können, anders als bei der Gravur-Methode, auch dünnwandige Rahmen und Carbonrahmen gekennzeichnet werden, ohne das Fahrrad zu beschädigen. Auch E-Bikes sind von der Aktion eingeschlossen.

Der Aufkleber ist vom Material derart gestaltet, dass ein einfaches Ablösen dennoch nicht möglich ist. Die Daten des Fahrrades werden zusammen mit den Angaben zum/zur Halter(in) in der Datenbank der Polizei gespeichert. Sollte das codierte Rad verloren gehen oder durch eine Straftat abhandenkommen, kann es so bei Auffinden leicht zugeordnet werden.

Auch wenn der Aufkleber allein nicht vor Diebstahl schützt, stellt dieser durch den schlechteren Weiterverkaufswert des codierten Rads auch einen geringeren Tatanreiz für Diebe dar.

Am Dienstag, den 21. August, haben Radfahrer die Gelegenheit ihr Rad zwischen 15:00 und 17:00 Uhr vor den ADAC Geschäftsräumen in der Bundesallee 29-30 kennzeichnen zu lassen. Hier bietet sich Besuchern außerdem die Möglichkeit, ihren Reifendruck von „Radsport Sonntag“ prüfen und korrigieren zu lassen. Am Mittwoch, den 22. August, findet die Codierungsaktion um die gleiche Uhrzeit vor der ADAC Geschäftsstelle in der Alexanderstraße 1 statt.

Text: PM/pst / Bild: pixabay

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