Fürstlicher Messestand auf der Grünen Woche

In den Charlottenburger Messehallen war ein Messestand im Rahmen der 82. Grünen Woche wirklich fürstlich. Das Fürstentum Liechtenstein ist mit seinen 37.000 Einwohnern nun nicht gerade eine Weltmacht, aber auch klein kann fein und sehr gefragt sein. Wie attraktiv das Fürstentum Liechtenstein bei den Besucherinnen und Besuchern in den Berliner Messehallen war, zeigte sich daran, dieser Messestand war immer dicht umlagert. Käse und Bier aus dem Alpenland waren ein regelrechter Renner. Dicht umlagert war auch immer ein Liechtensteiner Mitarbeiter am Messestand, der in Berlin beheimatet ist. Er sorgte regelrecht für Aufsehen am Stand seines Landes, man kann sagen: „Freunde – das Leben beginnt.“ Der Liechtensteiner Schauspieler Leander Marxer spielte in der Pro 7 – Serie „Freunde – das Leben beginnt“ ebenso mit wie in „GZSZ“ sowie beispielsweise in den Kinofilmen „Mein großer Zeh“ und „Am Rande der Nacht.“ Der Künstler informierte nicht nur über die Landwirtschaft und die landwirtschaftlichen Produkte seines Heimatlandes. Leander Marxer musste so manchen Autogrammwunsch erfüllen und sich mit seinen Fans für ein Selfie zur Verfügung stellen. Der Schauspieler erklärte: „Das gehört einfach zur Grünen Messe dazu. Da kommen Gäste oft sehr weit nach Berlin angereist und erkennen mich am Liechtensteiner Stand. Dann gehört es sich eben, dass ich diesen Messebesuchern neben der Präsentation der Liechtensteiner Produkte auch die Wünsche nach Selfies und Autogrammen erfülle. Die weit angereisten Gäste sollen ja nicht sagen können: Liechtensteiner sind arrogant und haben keine Zeit für Messebesucher.“ Das Liechtensteiner Bürger nicht arrogant sind, belegt auch ein andere Prominenter, der sehr oft am Stand anzutreffen ist. Der Botschafter des Landes ist Prinz Stefan von und zu Liechtenstein. Wie selbstverständlich informierte der Herr Botschafter die Besucher am Messestand ebenfalls über die reichhaltige Palette der landwirtschaftlichen Produkte seines Landes. Leander Marxer teilte mit: „Dass unser Botschafter hier sehr oft anzutreffen ist erfreut mich. Dann genieße ich nämlich weniger Aufmerksamkeit. Es ist für manche Besucher geradezu eine Sensation, der Botschafter Liechtensteins, der dazu auch noch Liechtenstein heißt, informiert hier Bürgerinnen und Bürger über unsere Produkte. Einen fürstlichen Botschafter erleben die zahlreichen Besucher so hautnah nicht alle Tage.“ Der Schauspieler kann auch berichten: „Sehr viele Besucher des Standes äußerten sich erfreut, dass Liechtenstein nun wieder Präsenz an der Grünen Woche zeigt, nachdem man das Land im Jahr zuvor vermisst hatte. Einige davon gaben an, der Auftritt auf der Grünen Woche habe sie zu einem Kurzurlaub in Liechtenstein angeregt.“ Zu den landwirtschaftlichen Produkten des Fürstentums teilte Leander Marxer mit: „Die 100 Milchbauern unseres Landes haben sich schon vor Jahren zu einem Milchhof zusammengeschlossen. Liechtensteiner Käse beispielsweise wird seit 4 Jahren auf der Grünen Woche zur Verkostung angeboten. Die vielen hunderttausend Besucher in Berlin haben diesen Käse mit Nuss-Geschmack so sehr angenommen, dass er jetzt in Deutschland in den Regalen der Supermärkte zu finden ist.“ Für Leander Marxer ist das ein großer Erfolg, auch privat: „Immer wenn ich in Liechtenstein zu Besuch war habe ich diesen Nuss-Käse gleich kiloweise mit nach Deutschland gebracht. Haben mich Verwandte oder Freunde aus Liechtenstein besucht in Berlin, war mein erster Satz am Telefon oder via Skype: Vergesst den Käse nicht! Nunmehr gehe ich in den Supermarkt in meinem Berliner Kiez und gehe da schnurstracks zum Kühlregal hin und kaufe Käse Made in Liechtenstein.“ Das belegt: Die Grüne Woche ist eine Erfolgsgeschichte in allen Bereichen.

 

Foto: Schauspieler Leander Marxer

 

Text: VTN/Foto: Andreas Gröschl

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