Florian Swyter: Liberale wirtschaftspolitische Kompetenz

Von Hessen nach Berlin führte der Weg von Florian Swyter vor mittlerweile fast 20 Jahren. Bereits seit 1998 lebt der gebürtige Darmstädter in Berlin. 1969 geboren, studierte er in beiden Frankfurts: In Frankfurt am Main legte er das 1. Juristische Staatsexamen ab, in Frankfurt an der Oder das zweite. Der Volljurist ist seit 2005 bei der „Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber“ (BDA) tätig. Dort ist Florian Swyter allseits anerkannter Fachmann für die Bereiche Rentenpolitik und betriebliche Altersvorsorge. Vor seinem Studium erlernte der Liberale – er ist bereits seit 1989 Mitglied in der Freien Demokratischen Partei – den Beruf des Bankkaufmanns. Das ist eine gute Voraussetzung, um das Ehrenamt zu bekleiden, das er seit 2015 bei der Pankower FDP innehat! Florian Swyter kümmert sich als Schatzmeister um die Finanzen seiner Partei. Der Pankower Ortsteil Weißensee spielt ebenfalls eine zweifache Rolle im Leben des Liberalen. Dort wohnt er zum einen mit seiner Frau – gebürtige Berlinerin aus Prenzlauer Berg – und seinen beiden Kindern, zum anderen befindet sich dort sein Bürgerbüro. Seit den Wahlen vom September 2016 ist der FDP-Politiker Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Der Pankower sagt dazu: „Als Sprecher für Wirtschaft, Arbeit und Verwaltung der Fraktion der Freien Demokraten möchte ich vor allem das Vertrauen in die wirtschaftspolitische Kompetenz der FDP stärken, arbeitsmarktpolitische Entscheidungen der Koalition kritisch begleiten und mich mit durchdachten Ansätzen für eine funktionierende und digitalisierte Verwaltung einsetzen.“ An seinem Arbeitsplatz im Hause der BDA „komme ich so gut wie gar nicht mit meinem Abgeordnetenmandat in Berührung. Bis jetzt habe ich gerade einmal zwei Anrufe am Schreibtisch in der BDA erhalten. Die überwiegende Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger, die mich, also den Abgeordneten, sprechen möchten, gehen persönlich in mein Bürgerbüro in Weißensee oder rufen mich dort an. Die meisten Anfragen und Anregungen gehen bei mir per Email ein.“ Florian Swyter betont, dass sein Arbeitsplatz bei der BDA dafür sorgt, dass er als Parlamentarier den Kontakt sowohl zu den Unternehmen als auch den Arbeitnehmern gleichermaßen hat. Man merkt sehr „hautnah, was politische Entscheidungen bewirken können, sowohl im positiven wie auch negativen Sinne. Politische Fehlentscheidungen haben oft auch wirtschaftlich negative Folgen, selbst wenn diese in manchen Fällen erst später erkennbar werden. Es ist eine alte Weisheit: Die dramatischsten Fehlentscheidungen werden getroffen, wenn es der Wirtschaft gut geht, so wie im Moment. Die derzeitigen Verstaatlichungen von Berliner Betrieben wäre ohne die hohen Steuereinnahmen nicht finanzierbar. Leider wird dieses Geld woanders fehlen, wo es – wie im Bildungsbereich oder innere Sicherheit – dringend gebraucht wird.“ Bei so viel beruflichem Engagement, verbunden mit einem Abgeordnetenmandat, zudem sehr viel Parteiarbeit und der Tatsache, zweifacher Papa zu sein, fragte unsere Redaktion bei Florian Swyter nach: „Hand aufs Herz! Haben Sie überhaupt noch Zeit für sich? Für ein Hobby?“ Der Liberale antwortete: „Natürlich ist Zeit für mich ein sehr knappes Gut. Habe ich wirklich einmal einen kleinen Moment der Ruhe, greife ich am liebsten zu einem aussagekräftigen Buch und vertiefe mich darin. Das sorgt für Entspannung.“

 

Foto: Florian Swyter vor BDA-Gebäude

 

Text: AG/Foto: VTN

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