Berliner Feuerwehrleute kondolierten in Iranischer Kulturabteilung

Bei einem Großbrand in der iranischen Hauptstadt Teheran sind am Donnerstag, den 19. Januar 2017, mindestens 30 Feuerwehrleute gestorben. 60 Feuerwehrleute liegen noch mit zum Teil lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus. Die Feuerwehrleute waren über mehrere Stunden mit den Löschversuchen beschäftigt gewesen, als das Hochhaus in sich zusammensackte. In Erinnerung und Würdigung der verstorbenen Teheraner Feuerwehrleute legte die Iranische Kulturabteilung in der Drakestraße im Bezirk Steglitz-Zehlendorf für die Verstorbenen ein Kondolenzbuch aus. Der Iranische Kulturrat Seyed Ali Moujani empfing am 26. Januar eine Abordnung der Berliner Berufsfeuerwehr.

Die Beamten der Berliner Feuerwehr trugen sich in das Kondolenzbuch ein und teilten dem Kulturrat mit, er möge ihr tief empfundenes Beileid den Angehörigen ihrer getöteten iranischen Kollegen übermitteln. Der Diplomat erklärte: „Das ganze iranische Volk ist sehr traurig. All unsere Gedanken sind bei den Familienangehörigen der tödlich Verunglückten und wir hoffen, dass die Verletzten rasch genesen werden. Bei der Feuerwehr tätig zu sein bedeutet, sich Tag für Tag für seine Mitmenschen einzusetzen, oft unter Lebensgefahr. Fällt das Wort Helden, denkt man oft an bekannte Fußballer oder Olympiasieger. Die wahren Helden des Alltags sind jedoch die Feuerwehrleute. Wie gefährlich es ist, ein Feuerwehrmann zu sein, haben wir jetzt leider in Teheran erleben müssen.“

Neben der Abordnung der Berliner Feuerwehr trugen sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in die ausgelegte Kondolenzliste in der Iranischen Kulturabteilung ein.

 

Text: VTN/Foto: Michael Gröschl