Beleidigungen und Gewalt gegen Politiker: Emine Demirbüken-Wegner

Auch Emine Demirbüken-Wegner beteiligt sich an der Serie zum Thema Gewalt und Hass gegen Politiker. Auch die CDU-Politikerin aus Reinickendorf hat schon E-Mails mit rassistischem Inhalt erhalten. Emine Demirbüken-Wegner war von 2011 bis 2016 Staatssekretärin in der Berliner Gesundheitsverwaltung. Sie gewann bereits 2011 ihren Wahlkreis direkt, verteidigte auch 2016 ihr Direktmandat und leitet im Berliner Abgeordnetenhaus den Vorsitz im Ausschuss Bildung, Jugend und Familie. Die CDU-Parlamentarierin sagte: „Auch ich als langjährige Politikerin erhalte zunehmend mehr rassistische und menschenverachtende Mails. Das macht mich sehr betroffen, weil daraus ablesbar ist, dass etwas aus den Fugen zu geraten droht. Denn die Verfasser dieser schmutzigen Botschaften meinen ja nicht nur mich persönlich, sondern machen insgesamt die demokratische Grundordnung unseres Landes damit verächtlich. Das dürfen wir nicht widerspruchslos hinnehmen, sonst ist es bald vorbei mit Redefreiheit, Pressefreiheit, Toleranz und Humanität. Dem gilt es gemeinsam, mit aller Kraft entgegen zu wirken, auch mit den Mitteln eines starken Rechtsstaats.“ Der Teltower Stadtblatt-Verlag setzt diese spannende Serie fort.

Text/Foto: VTN