Rathaus kreativ: Zum ersten Mal stellen die Mitarbeiter aus

Kleinmachnow und Kunst – das gehört irgendwie zusammen. Kein Wunder, dass der Wunsch kreativ zu sein, auch vor den Mitarbeitern des Rathauses nicht halt macht. Sie malen, fotografieren und designen, was das Zeug hält. Seiteiner knappen Woche kann man ihre Werke im Foyer des Rathauses bewundern. So vielfältig ihre Aufgaben im Rathaus sind, so bunt sind die Kunstwerke.

Zwei Mitarbeiter hatten die Idee, sich hier selbst zu vewirklichen. Dies brachte die Kulturabteilung auf die Idee, einmal alle Kollegen um ihre Beiträge zu bitten. Insgesamt wurden zehn Mitarbeiter kreativ. Aus ihren Werken ergibt sich eine vielfältige Mischung aus Malerei, Fotografie, textilen Collagen, Töpferei, Papierfaltkunst, Glas- und Schmuckdesign.

Die Kunstwerke sind noch bis zum 4. November im Rathaus zu sehen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet:
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 08:00 – 18:00 Uhr

Di 08:00 – 20:00 Uhr

sowie an jedem ersten Samstag im Monat 10:00 – 13:00 Uhr und während der Veranstaltungen.

Der Eintritt ist frei

 

Hier stellen sich die Künstler selbst vor:

Martina Bellack
Ich fertige u.a. Schmuck aus zum Teil winzigen Glasperlen, die mit variablen Techniken zusammengefügt werden, mal aufwändig gehäkelt, dann wieder auf verschiedenste Weise gefädelt. Für mich ist die kreative Arbeit mit den Händen ein wichtiger Ausgleich zur täglichen Kopfarbeit am Bildschirm.

René Fischer
Die Vielfalt der Glasfusing-Techniken (ofengeformte Glasgestaltung) fasziniert mich nun schon seit zehn Jahren. Neue Ideen in Glas umzusetzen, ist jedes Mal eine neue, spannende Herausforderung. Weiterhin möchte ich in meiner Schule [Maxim-Gorki-Gesamtschule] den jungen Menschen das Material Glas nahe bringen und zeigen, dass es auch noch andere Werkstoffe gibt, die man bearbeiten kann und somit das Spektrum der Informationen, auch für die Berufswahl, erweitern.
Daneben liebe ich es, Musik zu machen. Ich begleite mich selbst an der Gitarre, bevorzugt bei Songs deutscher Liedermacher.

Peggy Fricke
Warum gerade Papier? Etwas zu verschenken macht Spaß, besonders, wenn es schön aussieht. Papier zum Wiederverwenden gibt es im täglichen Leben jede Menge. Das Basteln entspannt und ist als kleiner Hingucker für jede Art von Geschenk geeignet.

Lars Gabrysch
Infrarotfotografien sind meine Leidenschaft. Wunderbare Motive und die Effekte der Fototechnik erzeugen damit interessante und immer wieder überraschende Aufnahmen. In der Infrarotfotografie nutzt man einen Teil des Lichtspektrums, den Menschen normalerweise nicht sehen können. Um diesen Teil des Lichtes aufnehmen zu können und sichtbar zu machen, sind spezielle Sensoren und Filter erforderlich. Das Ergebnis dieser Fotografie sind dann weiß belaubte Bäume. Diesen Effekt entdeckte der US-amerikanische Physiker Robert W. Wood. Er fand heraus, dass Chlorophyll im infraroten Bereich transparent ist. Das Licht wird am in der Pflanze enthaltenden Wasser reflektiert. Dieses Phänomen ist überlebenswichtig für die Pflanzen, da eine zu hohe Aufnahme der Infrarotstrahlung zum Wärmetod führen würde. Mit Hilfe dieses Effektes lassen sich besondere Ergebnisse erzielen, die entweder Winterlandschaften im Sommer erzeugen oder bei passender Nachbearbeitung auch goldfarbene Landschaften. Experimentierfreude ist hier sehr hilfreich, denn eine kleine Änderung an den Reglern kann ganz andere Ergebnisse bringen.

Ines-Irmgard Hampel
Eines meiner Mottos ist „Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi“. Zeichnen ist meine Ressource, um vom Alltag abzuschalten.

Michael Koch
Captain Flint hatte wohl schon viele spanische Galeonen ausgeraubt, als er 2006 in Bad Belzig an Land ging. Das sieht man an den Goldmünzen, die ich in seiner Tasche gefunden habe. Seitdem wohnt er in meinem Büro.

Jana Kuhn
Ich lebe beim Basteln von Geschenken und Karten meine kreative Ader aus. Es macht Spaß, frei oder nach Vorlage zu arbeiten. Ich freue mich, wenn es mir gelingt, die Persönlichkeit des Beschenkten einzufangen.

Regine Linke
Eigentlich sollte die Kunst mal mein Beruf werden, nun ist sie mein Hobby.

Jasmin Sarti
Die Natur ist meine Inspiration. Ihre Vielfältigkeit fasziniert mich. Aus dieser Faszination heraus entstehen meine Werke, die Motive meiner textilen Kollagen sind heimische Wildtiere. Dabei entsteht eine grafisch anmutende Komposition, bei der ich mit der Reduktion auf wesentliche Formen und Farben arbeite, um diese herauszustellen. Das bildnerische Gestalten mit Stoff und Nähmaschine ist dabei meine bevorzugte Arbeitsweise.

Antje Stiebert
Ich bastele zur Entspannung und zur inneren Freude. Die Bascetta-Sterne bieten mir die Möglichkeit, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren und mich auszuprobieren.

Foto: TSB
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