Ballettklassiker „Schwanensee“ in Ludwigsfelde aufgeführt

Gerade die Vorweihnachtszeit wird von vielen Kulturfreunden mit klassischer Musik und Ballett in Verbindung gebracht. Eines der vielleicht romantischsten Ballette, die viele renommierte Häuser in ihrem Repertoire haben, ist „­Schwanensee“ – eine der bedeutendsten Werke des russischen Komponisten Pjotr ­Iljitsch ­Tschaikowski.

Am 4. Dezember fand im Rahmen des ­Russischen ­Ballettfestivals ­Moskau eine Aufführung des Ballettklassikers im Klubhaus ­Ludwigsfelde statt. Das 1970 in Minsk gegründete staatlich akademische ­Theater ­Belarus inszenierte im großen Saal die Choreographie von ­Marius ­Petipa mit fantasievollen Kostümen, reichem Bühnenbild und vor allem begnadeten Tänzerinnen und Tänzern. Das Ensemble wartete mit international ausgezeichneten Ballettkünstlern auf.

„Anmut, Grazie und tänzerische Perfektion vereinigen sich mit gefühlsstarkem Tanz zu einer eigenen Sprache, die jeder unmittelbar versteht“ – kündigte der Veranstalter an und bot eine gelungene Darbietung großer Ballettkunst.

Alle Jahre wieder verzaubert das Märchen der Königin ­Odette, die vom bösen Zauberer ­Rotbart in einen Schwan verwandelt wurde und nur durch die Liebe des Prinzen ­Siegfried erlöst werden kann. Diese wird jedoch durch eine List ­Rotbarts auf eine harte Probe gestellt und findet im Finale am See ein dramatisches wie fulminantes Ende …

 

Text: pi; Foto: Klassik-Konzert Dresden