50 Teltower besuchten die Geburtsstadt von Stubenrauch: Tagesfahrt hielt Überraschendes bereit

Die Mühe der Vorbereitung auf die Tagesfahrt in die polnische Stadt Zagan hat sich ausgezahlt. 50 Reisende kamen zusammen und wollten mehr über die Teltower Partnerstadt erfahren. Alles lag in den Händen der Vereine „Teltow ohne Grenzen“ sowie vor Ort bei „Miasto bez granic“ (Stadt ohne Grenzen).

Beide Vereine haben sich auf die Fahne geschrieben, die Menschen näher zusammen zu bringen. Das ist an diesem Samstag gut gelungen. Halina Dobrakowska, die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins in Zagan führte durch das Schloss, das Augustinerkloster und auf den Aussichtsturm der Stadt. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Bibliothek, die im Kloster soeben renoviert wurde und Bücher ab dem 16. Jahrhundert enthielt. Diese standen nicht nur hinter Glas sondern konnten angefasst werden und ihre Qualität bewundert werden.

Das polnische Mittagessen im Hotel Bartosz war gut gewählt und führte die Reisegesellschaft an die polnische Küche heran. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und insbesondere den an diesem Tag stattfindenden Michaelisjahrmarkt zu besuchen.

Das größte Volksfest der 28.000-Einwohner-Stadt bot von Kunstgewerbe über die klassischen Fahrgeschäfte und polnischen Köstlichkeiten alles, was das Herz begehrte. Der Abschluss des Tages erfolgte bei einem Grillabend am Stalag Luft III, einer Gedenkstätte für inhaftierte alliierte Soldaten.

Die Möglichkeit, die Gedenkstätte zu besuchen, nutzten dabei viele der Gäste. Der Aufenthalt am Lagerfeuer mit Grillwürsten und Bier wurde zum Höhepunkt der Kurzreise. Viele Teilnehmer meinten, man solle doch besser bleiben und nicht zurückfahren und zeigten sich beeindruckt von der herzlichen Gastfreundschaft der polnischen Gastgeber.

Foto: Gruppenfoto im Stalag III (R. Frank)