Senioren-Nachmittage zum Haustarif
Volkssolidarität bedankt sich bei Lavendel-Residenz
Für Jörg Breitsprecher, den Leiter der Teltower Lavendel-Residenz, war es eine Selbstverständlichkeit zu helfen, als Doris Sommer vor mehr als zehn Jahren auf der Suche nach Räumlichkeiten für den Ortsverband der Volkssolidarität an seine Tür klopfte. Seit dem finden sich allmonatlich etwa 50 bis 60 Senioren in der Elbestraße 2 ein, um einen geselligen Nachmittag zu verleben.
„Wir sind Jahr für Jahr dankbar, dass uns Herr Breitsprecher wieder die Räume des Café zum Haustarif überlässt“, freut sich Doris Sommer, Vorstandsmitglied des Teltower Ortsverbandes. Diese enge Zusammenarbeit honorierte nun der Bundesverband der Volkssolidarität mit einer besonderen Ehrung. Stellvertretend für seine Einrichtung nahm Jörg Breitsprecher am 30. November die Ehrenplakette der Volkssolidarität entgegen. Weil Breitsprecher am eigentlichen Tag der Verleihung, am 24. Oktober 2011, verhindert war, überreichte Roswitha Orban, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V., die Plakette an den Heimleiter. Bedacht werden damit vor allem Menschen, die das Wirken der Organisation fördern.
Roswitha Orban vom Landesverband zeigt sich erfreut, dass in der Lavendel-Residenz – entgegen anderer Tendenzen in Senioreneinrichtungen des Landes –
noch immer neue Mitglieder gefunden werden. Die Betreuung durch die Volkssolidarität höre eben nicht auf, nur weil ein Mitglied in ein Heim umziehe. Diesbezüglich sei die Zusammenarbeit mit der Teltower Einrichtung herausragend.
Eleonore Michalke, seit 1997 Mitglied der Volkssolidarität und ebenfalls Vorstandsmitglied des Teltower Ortsverbandes, schätzt die gepflegte Atmosphäre und vor allem die guten Preise im Café der Lavendel-Residenz. „Das ist für Senioren nicht ohne Bedeutung“, erklärt Michalke. Die 74-Jährige erzählt, dass weitaus mehr Frauen an den Nachmittagen teilnehmen. Dabei reiche die Alterspanne der Gäste von 73 bis 91 Jahren. Für die Bewohner der Lavendel-Residenz stehe selbstverständlich immer ein extra Tisch zur Verfügung. Doris Sommer informiere an diesen Nachmittagen über aktuelle Termine und Angebote des Ortsverbandes. Anschließend werde gemütlich Kaffee getrunken, Kuchen geschlemmt und das Tanzbein geschwungen, so Michalke.
Aber nicht nur die Volkssolidarität sorgt mit ihren regelmäßigen Veranstaltungen für Abwechslung bei den Heimbewohnern. Im vergangenen August bereitete die Mafilm GmbH Berlin den Senioren einen spannenden Nachmittag. Im Auftrag der ARD drehte die Produktionsfirma im Innenhof, an der Rezeption und in einem Bewohnerzimmer der Lavendel-Residenz Szenen zum Fernsehfilm „Krauses Braut“. Wie der Name schon verrät, ist das Brandenburger Urgestein Horst Krause mit von der Partie. Aber auch vier Heimbewohner/Innen wirken als Komparsen mit. Ausgestrahlt wird „ Krauses Braut“ nun am 21. Dezember, um 20.15 Uhr, in der ARD.
C. Schimpf

