Donnerstag, 09. Februar 2012

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Schützt und pflegt die Bäume!

Bäume sind schützenswert, sie sollten mit Blick auf unsere Nachwelt gepflegt und erhalten werden. Erst recht in einer grünen Gemeinde wie Stahnsdorf, wo die Natur einen besonderen Reiz ausmacht. Diese Ansicht vertreten der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen und Bürgermeister Bernd Albers (BfB) gleichermaßen. Deshalb pflanzten sie auf der Grünfläche hinter dem Gemeindezentrum symbolisch eine deutsche Eiche (Quercus robur). Der vom Ortsverband der Grünen gesponserte Baum aus einer Fahlhorster Baumschule (Nuthetal), ist mehr als zehn Jahre alt und kostete 300 Euro.
Ebenfalls gleiche Ansichten vertreten die Aktiven, wenn es um die Notwendigkeit einer Baumschutzsatzung für die Kommune geht. Seit 2004 ist die Baumschutzverordnung des Landes Brandenburg Maß aller Dinge. Diese Vorschrift läuft jedoch zum 31. Dezember 2011 aus, und die nachfolgende neue wird sich nur noch auf Außenbereiche im Landkreis Potsdam-Mittelmark beziehen. Für die Flächen innerorts tritt somit ab dem 1. Januar 2012 das Bundesrecht ein. Von den 38 Städten und Gemeinden im Landkreis haben bislang nur acht eine eigene Baumschutzsatzung.
Um örtliche Besonderheiten besser regeln zu können als es mit einer bundesweit geltenden Vorschrift möglich ist, brachten der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen und Bürger für Bürger den Vorschlag ein, eine orts- und bürgernahe Baumschutzsatzung für Stahnsdorf zu beschließen.
Am 1. November soll das Thema im Bauausschuss diskutiert werden. In Vorbereitung dessen, sei die Verwaltung tätig geworden und habe mittels Luftbilder umfangreiche Ermittlungen durchgeführt, sagte der Fachbereichsleiter Hauptverwaltung, Steffen Weickert. Dabei seien der räumliche Schutzbereich für das Gemeindegebiet, die schützenswerten Arten, die Anzahl und der Stammumfang festgelegt worden. Diskussionsgrundlage bilden auf Grund dessen 23.000 Bäume in den Bereichen der Wohn- und Gewerbegebiete, die einen Stammumfang von 60 Zentimetern haben. Zu bedenken und zu diskutieren sei auch, so Steffen Weickert, dass das Um- und Durchsetzen einer solchen Satzung ein großes Tätigkeitsspektrum darstellt. Deshalb wird zusätzlich Personal nötig sein.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des lokal.reports oder hier online.

Schützt und pflegt die Bäume!