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Bilanz nach 100 Tagen Landtag |
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Samstag, 30. Januar 2010 um 07:54 |
Sören Kosanke (SPD), Ludwig Burkardt (CDU) und Hans-Peter Goetz (FDP) sprechen über ihre Erfahrungen im turbulenten Brandenburger Landtag
Hans-Peter Goetz ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Kreistag Potsdam-Mittelmark und ist Vorsitzender des Ortsverbandes Teltow. In den Landtag Brandenburg konnte er letzten September als Vorsitzender der neuen FDP-Fraktion einziehen. Nach 100 Tagen Landtag, was hat sich in Ihrem Leben verändert? Es hat sich grundlegend verändert. Der Landtag ist als Fraktionsvorsitzender ein Vollzeitjob, das geht von früh bis abends, an sieben Tage in der Woche. Einen Beruf nebenher aufrecht zu halten ist kaum möglich. Jetzt ist es mein Vollzeitjob, mich um die Probleme zu kümmern, die an mich herangetragen werden.
Sören Kosanke gewann im September 2009 das Direktmandat als Landtagsabgeordneter der SPD für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Nuthetal. Nach 100 Tagen Landtag, was hat sich in Ihrem Leben verändert? Tja, ich habe mein wichtigstes Hobby verloren, denn ich mache jetzt beruflich Politik. Natürlich ist die Arbeit als Wirtschaftsförderer auch politisch, aber mein Hobby hat sich jetzt intensiviert, es ist ein spannender Perspektivwechsel. Auch die Zeiteinteilung ist etwas flexibler. Jetzt habe ich keinen Chef, aber dafür habe ich auch mehr zu tun.
Seit der Landtagswahl 2009 ist Ludwig Burkardt CDU-Abgeordneter für den Wahlkreis 18. Er ist Sprecher für Kommunalfinanzen der CDU-Fraktion, außerdem Gemeindevertreter in Kleinmachnow und Kreisvertreter für Potsdam-Mittelmark. Nach 100 Tagen Landtag, was hat sich in Ihrem Leben verändert? Verändert hat sich hauptsächlich der Arbeitsstil. Vorher führte ich einen großen Verband, mit einer großen Mannschaft. Vieles wurde von den Mitarbeitern angeschoben und an mich herangetragen...
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