Auf in die Welt Messe: Wichtige Infos für das Auslandsjahr

Immer mehr Schülerinnen, Schüler und Abiturienten haben Fernweh. Sie wollen andere Länder und Kulturen erleben und etwas für ihre Sprachkenntnisse tun.

Wer 2019 / 2020 ins Ausland will, sollte jetzt mit der Vorbereitung starten, damit die Zeit für eine fundierte Entscheidung reicht und man noch die breite Auswahl hat. Aber: Wo bekommt man verlässliche Informationen und einen guten Vergleich der Angebote? In jedem Falle sollte man persönlich mit mehreren seriösen Anbietern sprechen. Dafür findet in Berlin am 1. September die AUF IN DIE WELT-Messe der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung für Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule statt.

Messe bietet wertvolle Hilfe

Am 01.09.2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr findet in Berlin-Zehlendorf die AUF IN DIE WELT-Messe für Berlin und Brandenburg statt. Kooperationspartner ist die Botschaft der USA. Die Messe umfasst eine Ausstellung der führenden seriösen Anbieter sowie Erfahrungsberichte und Vorträge von Fachleuten. Die „Deutsche Stiftung für Völkerverständigung“ gibt Tipps zu Stipendien im Wert von mehr als 400.000 Euro für 2019 / 2020 und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten.

Als gemeinnützige Stiftung gibt die „Deutsche Stiftung Völkerverständigung“ mit der AUF IN DIE WELT-Messe und dem Schüleraustausch-Portal im Internet Schülern, Abiturienten, Eltern und Pädagogen kostenfrei einen unabhängigen Überblick, der auch die Angebote nach dem Abitur bis zu einem Auslandsstudium umfasst.

Für Schüler steckt die Welt heutzutage voller Möglichkeiten.
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Der richtige Zeitpunkt für ein Auslandsjahr

In der achten oder neunten Klasse wächst das Interesse am Auslandsjahr. Oft beginnt die Suche mit der Frage, wann der Auslandsaufenthalt am besten in die Schullaufbahn passt. Vor allem an Schulen mit 13jährer Schulzeit (G9) können die Schülerinnen und Schüler gut ein Auslandsjahr einlegen. Bei allen anderen Schulen ist der Schüleraustausch in der 9. oder 10. Klasse machbar. Die intensivste Erfahrung, der Schüleraustausch, ist nur während der Schulzeit möglich. Sprachreisen, Freiwilligendienste, Au Pair oder Work and Travel kann man nach der Schulzeit angehen. Neuerdings wird es für Abiturienten auch attraktiver, nach dem Schulabschluss ein Schnupperstudium an einer internationalen Hochschule zu verbringen. Stipendien und staatliche Finanzierungshilfen können einen großen Teil des Auslandsaufenthaltes decken.

Nicht nur die USA und Kanada sind interessant

„Wohin soll es gehen?“ steht am Anfang der Überlegungen für den Schüleraustausch. Schüler und Abiturienten können heute in rund 50 Ländern Erfahrungen sammeln und etwas für ihre Bildung tun. Das Ziel ist zumeist der Klassiker: ein „High School“-Aufenthalt in den USA. Viele Jugendliche und ihre Familien sehen bei näherer Betrachtung: Es gibt viele weitere Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte – und die bieten ebenfalls spannende Erfahrungen, Chancen zur Kostenersparnis und zur Abstimmung auf den Schul- und Bildungsweg.

Wichtig ist die Festlegung der Sprache, die man im Ausland (besser) lernen will. Aktuell ist nach den USA vor allem Kanada begehrt. Neben den englischsprachigen Ländern lohnt ein Blick auf Südamerika, Asien und Europa. Hier kann man eine „ausgefallene“ Sprache lernen und oft viel Geld sparen. Die nächste Frage betrifft die Auswahl des Anbieters. Die Austauschorganisationen haben wichtige Aufgaben, von der Beratung im Vorfeld über die Organisation der Reise bis zur Betreuung vor Ort.

Die Messe ist für Schüler, Eltern und Pädagogen von 10:00 bis 16:00 Uhr im Phorms Campus Berlin Süd, Harry-S.-Truman-Allee 3, 14167 Berlin geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur Messe gibt es unter www.aufindiewelt.de/messen. Im Internet gibt die Stiftung ebenfalls umfangreiche Informationen zu Auslandsaufenthalten für junge Leute: www.schueleraustausch-portal.de.

Text: PM / Bild 1: ©Stiftung Völkerverständigung